MAHLZEIT! MAGAZIN 05-2016

Johanna Maier

05.09.2016

Tipps und Rezepte der TEH-Praktikerin

Zu den Kernkompetenzen der Traditionellen Europäischen Heilkunst (TEH) gehört die Stärkung des Immunsystems. Gut für uns – vor allem im Herbst, denn die trockene Luft in beheizten Räumen trocknet Mund-, Rachen- und Nasenschleimhäute aus, das nasskalte Wetter schwächt unsere Immunabwehr. Für Erkältungsviren ist das eine willkommene Gelegenheit, uns einen grippalen Infekt anzuhängen. Wie sich das Immunsystem auf genussvolle Art auf Touren bringen lässt, darin ist Haubenköchin und TEH-Praktikerin Johanna Maier Expertin: „Die Abwehrkräfte müssen ganzheitlich unterstützt werden, denn sie sind ein kompliziertes System, in dem viele Organe mitspielen.“ Folgende vier TEH-Prinzipien sollen helfen, die Abwehrkräfte zu unterstützen:

1. Getränke für unser Wohlbefinden
Tee oder hochwertiger Saft, veredelt mit Kräutern und Gewürzen, gleichen die trockene Luft aus. Ingwer soll bei Husten, Schnupfen, Heiserkeit gute Dienste tun. Der schwarze Pfeffer gilt bei Hildegard als magenfreundlicher Aufpäppler. Und auf das Süßspeisengewürz Zimt dürfen wir bei der Atmung und Verdauung setzen.

2. Den Stoffwechsel entlasten
Gönnen Sie Ihrem Körper hin und wieder ein paar Entlastungstage mit basischer Kost wie Gemüsesuppen. Aber bitte, ohne dabei zu hungern. Ayurvedisches Masala als Gewürzmischung unterstützt dabei den Organismus. 

3. Power für die Abwehrkräfte
Abwechslungsreiche Kost versorgt unseren Körper mit Mineralstoffen wie Zink, Kupfer, Eisen, Selen und den Vitaminen A, C, D. Nüsse, (Rote) Rüben, Bittersalate und Leinöl, verfeinert mit TEH-Kräutern, decken eine Menge davon ab.

4. Warmes Frühstück
In der TEH wird die Ernährung stets an die Situation angepasst. In der kalten Jahreszeit ist deshalb ein wärmendes Frühstück besonders wichtig. Gewürze, die wärmen, ausgleichen und den Stoffwechsel anregen sind Zimt, Nelken, Ingwer, Koriandersamen, Wacholder, Kardamom, Kümmel und Vanille.