Nachhaltig wirtschaften

29.08.2014

Zum 60. Unternehmensjubiläum hat SPAR erstmals seine Aktivitäten in den Bereichen Umwelt, Sortiment und Mitarbeiter in einem Nachhaltigkeitsbericht zusammengefasst. Nachhaltiges Denken und Handeln ist für SPAR seit der Unternehmensgründung vor 60 Jahren eine Selbstverständlichkeit.  Carmen Wieser, Leiterin der CSR-Stabsstelle und Chefredakteurin von SPAR Mahlzeit!: „Bereits 1971 hat SPAR mit seiner Verbraucherdeklaration  deutlich gemacht, wie wichtig gesunde Ernährung und eine lebenswerte Umwelt sind.“ Und Franz Hölzl, Leiter Nachhaltigkeit, ergänzt: „Folgerichtig heißt es in der Unternehmensphilosophie von SPAR: ,Wir wollen Impulse setzen und Beiträge leisten: auf den Gebieten des Umweltschutzes, der Lebensqualität, der gesunden Ernährung und Produktsicherheit, der Nahversorgung, der Arbeitsqualität und FOTOS: WERNER KRUG, LUZIA ELLERT, SPAR Arbeitszufriedenheit. Wir sind uns unserer Rolle für die Umwelt bewusst. Wir wollen aktiv gestaltend unsere Umwelt beeinfl ussen und mitprägen.‘“ Um das vielseitige und verantwortungsvolle Engagement von SPAR in den Bereichen Sortiment, Mitarbeiter und Umwelt für alle zugänglich zu machen, gibt es jetzt erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht, in dem die wichtigsten Themen zusammengefasst wurden. Carmen Wieser: „Der Schwerpunkt im Bericht liegt dabei auf den verantwortungsvoll hergestellten und gehandelten Produkten, den Aktivitäten für die Mitarbeiter sowie den baulichen und logistischen Maßnahmen.“

SORTIMENTS-VIELFALT

Der Handel mit Lebensmitteln ist der Kernauftrag von SPAR. Gleichzeitig bestehen bei Produkten die größten Potenziale für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt. Das Sortiment steht daher im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie von SPAR. Als eine der wichtigsten Maßnahmen gestaltet SPAR das Sortiment so lokal und regional wie möglich. Wieser: „Wo es geht, werden – bei gleicher Qualität – heimische Produkte bevorzugt.“ Weiters wurden mit 2013 – gemeinsam mit der Naturschutzorganisation WWF – alle 83 SPAR-Fischprodukte auf verantwortungsvolle Quellen umgestellt sowie die INTERSPAR-Frischfi schtheken als erste und bisher einzige im österreichischen Lebensmitteleinzelhandel MSC-zertifiziert, wodurch die nachhaltige Herkunft von wild gefangenen Fischen sichergestellt ist.

Die Kooperationen mit dem Verein ARCHE NOAH sowie Bio-Landwirt Erich Stekovics sind ein weiterer wesentlicher Beitrag für unsere Umwelt, weil der Erhalt alter Gemüsesorten gewährleistet wird. Wieser: „Diese Zusammenarbeit hat sogar dazu geführt, dass die EU-Saatgutverordnung, durch die die österreichische Sortenvielfalt bedroht worden wäre, gekippt wurde.“ Klimaschonende Verpackungen für Bio-Obst und -gemüse sowie umweltfreundliche Einkaufstaschen sind zusätzliche wichtige Maßnahmen, die laufend gesetzt werden.

ATTRAKTIVER ARBEITGEBER

SPAR hat sich zum Ziel gesetzt, seinen rund 38.000 Mitarbeitern nicht nur einen sicheren Arbeitsplatz zu schaff en, sondern auch dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter gut ausgebildet sind, gerne im Unternehmen arbeiten und Perspektiven haben. Deshalb bietet SPAR eine Reihe von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, die vereinzelt auch mit Leistungsprämien belohnt werden Hervorzuheben ist hier die Ausbildung von Lehrlingen zu Bio- und Nachhaltigkeitsexperten im Rahmen der SPAR-Akademie Wien, der einzigen privaten Berufsschule im Lebensmittelhandel.

SUPERMARKT DER ZUKUNFT

Beim Bau neuer Supermärkte achtet SPAR sowohl auf die Umweltverträglichkeit als auch auf die Barrierefreiheit. Zukunftweisend sind die Klimaschutzmärkte. Franz Hölzl: „Hier kommen die neuesten ressourcenschonenden Technologien zum Einsatz, wodurch rund 30 % bis 50 % Energie eingespart werden.“ Sauberer Strom, moderne Kühltechnik mit Wärmerückgewinnung, LED-Beleuchtung und selbst erzeugte Energie aus elf Photovoltaik-Anlagen sind nur ein Teil davon. Die Nachhaltigkeit der Klimaschutz-Supermärkte wurde von der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für nachhaltige Immobilienwirtschaft) durch die Gold-Zertifizierung bestätigt. Wieser: „Damit unterwirft sich SPAR strengsten Richtlinien, die nicht nur den Energieverbrauch, sondern auch Recycling-Aspekte und soziale Komponenten betrachten.“ Als Mitglied der WWF CLIMATE GROUP hat sich SPAR außerdem dazu verpflichtet, innerhalb von drei Jahren den betrieblichen CO2- Ausstoß um 15 % zu reduzieren.