7 Tipps für Ihr Obst & Gemüse

29.08.2014

Beratung wird bei SPAR großgeschrieben. Daher lernen SPAR-Mitarbeiter in einem vertiefenden Ausbildungsprogramm alles über Obst und Gemüse und stehen Ihnen im Markt mit Rat und Tat zur Seite. 

Wer sich ausgewogen ernähren will, sollte so oft wie möglich zu frischem Obst und Gemüse in den Ampelfarben rot, gelb und grün greifen. Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung sind rund fünf kleine Portionen pro Tag optimal. Obst und Gemüse versorgen den Körper mit vielen wertvollen Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Aber: Durch falsche Handhabung beim Einkauf, bei der Lagerung und bei der Zubereitung kann sich der Nährstoffgehalt der frischen Lebensmittel leicht verflüchtigen – noch bevor sie auf dem Teller landen.

TOP-AUSBILDUNG FÜR SPAR-MITARBEITER

Um einerseits gut mit Obst und Gemüse umgehen zu können, und andererseits, um die Konsumenten bestmöglich mit Rat und Tat unterstützen zu können, gibt es für SPAR-Mitarbeiter einen speziellen, ernährungsorientierten Lehrgang für den Bereich Obst und Gemüse an der steirischen Apfel, Obst & Gemüse Akademie. In mehreren Modulen lernen die Teilnehmer nützliche Informationen zu den Themen Qualitätsmanagement, Warenkunde, Inhaltsstoffe sowie für den optimalen Einsatz in der täglichen Ernährung. Damit auch Sie mit Ihrem Obst und Gemüse alles richtig machen, können Sie sich bei Ihrem Einkauf vertrauensvoll an die gut ausgebildeten SPAR-Mitarbeiter wenden. Zusätzlich haben wir die 7 besten Tipps für Sie zusammengestellt. 

TIPP 1: ZU QUALITÄT AUS ÖSTERREICH GREIFEN

Früchte und Gemüse, die eine weite Reise hinter sich haben, verlieren auf dem Transportweg einen Teil ihrer Inhaltsstoffe. Bevorzugen Sie daher frisches Obst und Gemüse, das aus Österreich oder aus Ihrer Region kommt. Lassen Sie sich von der Geschmacksvielfalt heimischer Sorten wie etwa der SPAR wie früher Apfelsorte Kronprinz Rudolf (ab Oktober erhältlich) überraschen. Und orientieren Sie sich am Erntekalender: Wer die Vielfalt der Saison nützt, wird mit intensivem Geschmack belohnt. Bio-Produkte sind nicht nur gentechnik- und pestizidfrei, sondern enthalten auch besonders viele Nährstoffe (siehe Studie auf S. 47).

TIPP 2: REIFES OBST AUSWÄHLEN

Greifen Sie zu vollreifen Früchten. Unreifes Obst enthält von vornherein weniger Vitamine und Mineralstoffe. Denn diese entstehen nur an der Pflanze. Klimakterische Früchte wie etwa Tomaten, Äpfel, Birnen oder Avocados reifen zwar nach, allerdings tun sie das nur, wenn sie pflückreif geerntet wurden. Dann gelangen auch festere Früchte zu Hause zur perfekten Essreife.

TIPP 3: SPARSAM WASCHEN

Selbstverständlich sollten frische Früchte und Gemüse vor dem Verzehr geputzt werden. Zu langes Einweichen schwemmt jedoch die wasserlöslichen Vitamine wie Vitamin C oder die meisten B-Vitamine aus. Reinigen Sie Ihre frischen Lebensmittel deshalb nur kurz, aber gründlich unter fließendem Wasser.

 TIPP 4: BEVORZUGT ROH ESSEN

Um sich die volle Ladung Vitamine zu sichern, sollte man Obst und auch viele Gemüsesorten grundsätzlich am besten roh verzehren. Denn besonders Vitamin C und Folsäure sind hitzeempfindlich und wasserlöslich. Selbst bei schonendem Kochen können bis zu 50 % des wertvollen Inhaltsstoffes verloren gehen, bei Folsäure verschlingen zwei Kochminuten sogar rund 90 %. Wer sein gelbes und rotes Obst und Gemüse mit etwas hochwertigem, kaltgepresstem Oliven oder Rapsöl verfeinert, sorgt dafür, dass auch die fett löslichen Vitamine vom Körper direkt verwendet werden können.

TIPP 5: FRISCH VERARBEITEN

Viele Inhaltsstoffe sind nicht nur temperatur-, sondern auch luft- und lichtempfindlich. Sobald sie gelagert werden, beginnen sie sich zu verflüchtigen. Je eher Sie deshalb nach dem Einkauf Ihr frisches Obst und Gemüse verspeisen, desto besser ist es. Und: Bereiten Sie vor allem Ihre Obstmahlzeiten unmittelbar vor dem Verzehr zu und lassen Sie Geschnittenes nicht zu lange stehen. Ist Ihnen das nicht möglich, können Sie etwas Zitronensaft darübergeben. Das Vitamin C des Safts schützt andere Vitamine vor Oxidation durch Sauerstoff .

TIPP 6: SCHONEND ZUBEREITEN

Wählen Sie eine schonende Zubereitung. Besonders vitaminschonend sind kurzes Anbraten, Dünsten und Dämpfen. Ein weiterer Vorteil dieser Zubereitungsmethoden: Viele Aromastoffe bleiben erhalten. Wird Gemüse auf dem Herd lange warm gehalten, verringert sich allein der Vitamin-C-Gehalt um bis zu 70 %. Denn: Vitaminabbauende Enzyme sind besonders bei Temperaturen zwischen 40 und 70 Grad aktiv.

TIPP 7: RICHTIG LAGERN

Obst und Gemüse sollte generell kühl gelagert werden, im Kühlschrank gehört es in die Gemüselade. Wasserhaltige Südfrüchte, Gurken und Tomaten sind kälteempfindlich und verlieren im Kühlschrank ihr Aroma. Sie lagern deshalb besser in einem schattigen Küchenplätzchen. Kartoffeln mögen es dunkel, Wurzelgemüse lagert am liebsten in einem gelochten Folienbeutel, Knoblauch und Zwiebeln brauchen frische Luft. Äpfel, Tomaten und Avocados sollten immer gesondert voneinander gelagert werden, denn sie scheiden Ethen (Ethylen) aus, das ihre Nachbarn schneller reifen und somit auch schneller altern lässt.