10 Gründe Brainfood zu genießen

29.08.2014

Mit Brain Food werden Sie zwar nicht klüger, aber Sie können Ihre Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit steigern sowie Müdigkeitserscheinungen reduzieren. 

1) GEHIRN OPTIMAL VERSORGEN
Das Gehirn ist die Schalt- und Kommandozentrale des Körpers. Sprechen, Lernen, Laufen, Lachen, Weinen – ohne das Gehirn würde man keine dieser Fähigkeiten beherrschen. Es arbeitet Tag und Nacht, denkt blitzschnell und verarbeitet Informationen in wenigen Tausendstelsekunden. Damit es entsprechend gut arbeiten kann, sollte es mit nahrhaftem Brain Food versorgt werden.

2) ZUSATZNUTZEN OHNE MEHRAUFWAND
Egal ob es sich um Ärzte, Manager oder Studenten handelt: Sie alle vollbringen geistige Höchstleistungen und müssen konzentriert arbeiten können. Dafür zuständig, dass die grauen Zellen und der „Datenverkehr“ zwischen ihnen reibungslos funktioniert, sind die sogenannten Neurotransmitter. Die Bildung dieser Botenstoffe kann man – ohne sonstigen Mehraufwand – mit der Aufnahme der richtigen Nährstoffe unterstützen und fördern. Brain Food liefert diese Nährstoffe.

3) STARKE NERVEN
Zu den bekanntesten Brain- Food-Lebensmitteln zählen alle Arten von Nüssen. Sie enthalten wichtige B-Vitamine, die das Gehirn dabei unterstützen, dem Nervensystem ausreichend Glukose und damit Energie zur Verfügung zu stellen. Wird das Gehirn regelmäßig mit B-Vitaminen versorgt, können die Nerven im Gehirn besser arbeiten und sich leichter regenerieren. Nicht umsonst sind sie Hauptbestandteil des Studentenfutters. Weitere gute Vitamin-B-Lieferanten sind mageres Schweinefleisch, Fisch, Vollkornprodukte, Spinat, Hülsenfrüchte und Bananen.

4) GUTES GEDÄCHTNIS
Eiweiße bilden die stoffliche und funktionelle Basis für das Gedächtnis. Eiweiße eignen sich besonders, um Informationen zu speichern. Man nennt die bei Lernvorgängen beteiligten Eiweiße auch gern „Gedächtnismoleküle“. Am besten greifen Sie in den Lernpausen zu Milchprodukten.

5) SCHNELLER INFORMATIONSFLUSS
Die Aminosäuren sind nicht nur Baustoffe der verschiedenen Proteine, sondern auch Vorstufen für die Botenstoffe im Gehirn. Diese Neurotransmitter sorgen dafür, dass Informationen im Nervensystem schnell weitervermittelt und abgerufen werden können. Proteine, die das Gehirn leicht verwerten kann, finden Sie in Fisch, magerem Fleisch, mageren Milchprodukten, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten, Sojaprodukten und Nüssen.

6) ANHALTENDE KONZENTRATION
Um längere Zeit konzentriert arbeiten zu können, ist eine gleichmäßig hohe Energieversorgung mit Glukose wichtig. Sie wird idealerweise durch komplexe, langkettige Kohlenhydrate gesichert, die sich in Vollkornprodukten, Haferflocken und Hülsenfrüchten, aber auch in Obst und Gemüse befinden. Tipp: Mit einem Müsli starten Sie optimal in den Tag (siehe auch Rezepte ab S. 38).

7) UNTERSTÜTZT DIE DURCHBLUTUNG
Omega-3-Fett säuren bringen Power, wirken sich günstig auf die Hüllen der Nervenzellen und auf ihr Zusammenspiel aus und sorgen so dafür, dass das Gehirn ausreichend durchblutet wird. Über eine ausgewogene Ernährung, die mehrfach ungesättigte Fettsäuren enthält, kann man der Entstehung einer ernährungsbedingten Arteriosklerose und ihren möglichen Folgeerkrankungen vorbeugen. Gute Quellen sind Fisch (z. B. Lachs, Hering, Makrele), Pflanzenöle (z. B. Raps, Soja, Distel) und Walnüsse.

8) BESTE LAUNE
Ein schneller Energielieferant, der auch noch die Stimmung hebt, ist die Banane. Sie enthält die Aminosäure Tryptophan, die vom Gehirn in Serotonin umgewandelt wird – ein Stoff, der glücklich und ausgeglichen macht. Auch Käse, Sojabohnen, Meeresfisch, Nüsse, Hülsenfrüchte können die Stimmung aufhellen.

9) IDEALE RADIKALFÄNGER
Um arbeiten zu können, brauchen der Körper und das Gehirn Sauerstoff. Die dabei entstehenden freien Radikale sind jedoch schädigend. Beispielsweise schützen Vitamine und Enzymsysteme vor oxidativen Schäden durch freie Radikale. Perfekte Radikalfänger sind die Vitamine C und E sowie Beta-Carotin und Flavonoide, die vor allem in Obst und Gemüse stecken.

10) STRESS BEWÄLTIGEN
Mineralstoffe und Spurenelemente arbeiten im Team. So hilft eine Extraportion Magnesium bei jeder Art von Stress, Kalzium ist für die Informationsübertragung im Gehirn unerlässlich, Eisen dient dem Sauerstoff transport und Zink schützt vor freien Radikalen.