Gscheite Jause

21.08.2013

Voller Elan geht’s ins neue Schuljahr. Eine aktuelle Studie zeigt nun: Schulbuffets mit ernährungswissenschaftlich geprüften SPAR-Produkten führen dazu, dass Schulkinder bewusst zu ausgewogenen Pausenbroten greifen.
Mit dem Pausengong stürmen die Schüler das Schulbuffet. Denn: Lernen macht hungrig. Aber welcher Pausensnack ist der richtige? SPAR engagiert sich seit Jahren für eine gesündere Schuljause. Gemeinsam mit dem Verein SIPCAN, einem unabhängigen Verein für Gesundheitsförderung bei Kindern und Jugendlichen, versorgt SPAR rund 32.000 Schüler an rund 50 Wiener Schulbuffets mit ernährungswissenschaftlich geprüften SPAR-Produkten, die den Schülern die notwendige Energie liefern, um nach der Pause wieder tatkräftig am Schul-unterricht teilnehmen zu können. Dabei verzichtet SPAR auf ihre Gewinnspanne. Das ist auch ein Anreiz für die Buffetbetreiber und Schulen, denn hochwertige Lebensmittel können so günstig angeboten werden. Die Produkte des SPAR-Warenkorbes werden von SIPCAN ernährungswissenschaftlich geprüft und freigegeben. Begleitet wird diese Aktion mit Unterrichtsstunden rund um ausgewogene Ernährung.

SCHÜLER ZUM DENKEN ANREGEN
Damit die Experten wissen, wo Kinder und Jugendliche Ernährungs-Sünden aufweisen, hat GfK Austria (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung) mit Unterstützung von SPAR und SIPCAN eine Studie zu den Ess-gewohnheiten der Wiener Schüler umgesetzt. Ergebnis: Zucker und Fett dominieren den Speiseplan unserer Jugend. Aber: An Schulen, in denen im Buffet nahrhafte Alternativen von SPAR angeboten werden, nimmt das gesundheitsbewusste Jausnen zu (Details auf S. 65). "Gerade bei Kindern ist es enorm wichtig, ungünstige Ernährungsmuster zu unterbrechen oder erst gar nicht entstehen zu lassen“, sagt SIPCAN-Initiator Primar Friedrich Hoppichler. Denn, meint der Experte weiter: "Der effizienteste Weg ist, die Risikofaktoren und die Entstehung von Lebensstilerkrankungen wie Adipositas, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu vermeiden.“ Durch die Zusammenarbeit mit SPAR ist es SIPCAN möglich, ernährungspräventive Projekte zu initiieren und diese auch auszuweiten.

KONKURRENZ ZUR WURSTSEMMEL
Für das SIPCAN-Projekt "Gesunde Schuljause“ versorgt SPAR rund 50 Schulbuffets in Wiener Hauptschulen und Gymnasien mit SPAR--Eigenmarken-Produkten, größtenteils mit den Marken SPAR Vital und SPAR Natur*pur. Hoppichler freut besonders, dass SPAR auch im Rahmen von neuen Produktentwicklungen und -überarbeitungen etwa die Kriterien der SIPCAN-Getränke- und Milchliste berücksichtigt. Diese Listen sind eine einfache Orientierungshilfe für die Produktauswahl. Das Projekt verbietet jedoch keine Lebensmittel. „Wurstsemmel oder Schokoriegel müssen nicht verboten werden, damit Kinder und Jugend-liche zu gesunden Alternativen greifen“, erklärt Ernährungswissenschaftler und wissenschaftlicher SIPCAN-Mitarbeiter Manuel Schätzer. „Entscheidend ist, dass der Anteil an gesundheitsförderlichen Produkten wie Obst, Gemüse, dunkle Gebäcksorten und gespritzten Fruchtsäften überwiegt, dann greifen die Jugendlichen auch gerne zu. Die begleitenden pädagogischen Maßnahmen verstärken den Effekt. "Es ist spannend zu beobachten,  dass sich zum Beispiel das Ess- und Trinkverhalten durch eine klassische Wissensvermittlung laut Lehrplan kaum bis gar nicht verbessern lässt, sehr wohl aber durch einen intensivierten Praxisbezug“, begründet Schätzer den Erfolg des Projektes.

LIZENZ ZUM JAUSNEN
"Unsere Kinder sind die Erwachsenen von morgen“, betont Schätzer. "Wenn wir früh genug damit beginnen, Kindern ein gesundheitsförderliches Ess- und Trinkverhalten schmackhaft zu machen, nehmen
sie dieses Verhalten mit ins Erwachsenenalter und profitieren lang-fristig.“ Die Lernunterlagen wie der Trink- und Jausenführerschein werden von SIPCAN mit Unterstützung von Pädagogen erarbeitet und auf ihre Praxistauglichkeit getestet, die Wissensvermittlung findet in fünf praxisorientierten Unterrichtsmodulen statt. Die meisten Lehrer loben die Qualität der Inhalte sowie die Handhabung in den höchsten Tönen. Und obendrein macht den Schülern der Unterricht Spaß.