SPAR Mahlzeit! 4/2016

Gelati made in Austria

07.07.2016

Bei Speiseeis denkt man sofort an Italien. Dabei wird in Österreich ebenso gutes Eis hergestellt – von der steirischen Eismanufaktur Valentino, die für SPAR das extra-cremige Eissalon-Eis produziert.

Italien zählt zu den beliebtesten Urlaubsdestinationen der Österreicher. Die Badestrände der Adria sind rasch erreicht. Und damit auch die Gelaterias, denn nirgendwo schmeckt das Eis besser als in Italien. Doch halt! So ganz stimmt das nicht. Der Eissalon Valentino im steirischen Deutschlandsberg kann es mit unseren südlichen Nachbarn leicht aufnehmen. Davon können sich Eisliebhaber ab sofort auch selbst überzeugen: Exklusiv für SPAR stellt die Manufaktur jetzt acht neue SPAR Eissalon-Eissorten her, die den italienischen Vorbildern an Cremigkeit und Geschmack um nichts nachstehen.

 

Erfahrung macht den Meister
Pro Kopf und Jahr genieren die Österreicher etwa acht Liter Speiseeis. Sobald es die Temperaturen erlauben, werden die Eisdielen gestürmt. Wolfgang Halbauer, Inhaber der Eismanufaktur Valentino: „Wie überall gilt auch für die Eisproduktion: Je besser das Eis, desto mehr wird davon gegessen." Also beschloss er 2006, Speiseeis mit heimischen Zutaten zu produzieren." Halbauer: „Österreich hat das beste Trinkwasser und die beste Milch. Das sind die elementarsten Zutaten bei der Eisproduktion. Insofern waren wir immer vom Erfolg der Idee überzeugt." Und tatsächlich ließ dieser nicht lange auf sich warten: Im Jahr 2011 erkannte SPAR das Potenzial dieser Idee und beauftragte den tüchtigen Unternehmer mit der Produktion von hochwertigem Eis aus überwiegend österreichischen Rohstoffen für die Eigenmarke SPAR PREMIUM. Im Lauf der weiteren Jahre steigerte sich nicht nur das Können, sondern auch der Mut zu originellen Kreationen. „Heute produziert Valentino über 100 verschiedene Eissorten – von Bio-Eis über Eis für Menschen mit Intoleranzen bis hin zu veganen Sorten aus Hafermilch." Der neueste Hit aber ist das SPAR Eissalon-Eis. Halbauer: „Wir haben gemeinsam mit SPAR die neue Eismarke entwickelt. Es gibt acht Sorten, unter anderem Panna Cotta & Erdbeer, Panna Cotta & Nuss, Kokos & Mandel, Schoko & Nuss und Stracciatella." Halbauer: „So kommen nicht nur die Gäste in unserem Eissalon in den Genuss des hervorragenden Eises, sondern jetzt hat jeder in ganz Österreich die Möglichkeit, das Eis auch daheim zu genießen – egal wo man wohnt."

Auf die Zutaten kommt’s an
Hergestellt wird das Eissalon-Eis in der Produktionshalle, die sich im Anschluss an die Valentino-Gelateria befindet. Halbauer: „Oberstes Gebot ist bei uns die Produktsicherheit." Deshalb wird hier mit modernsten Maschinen und nach höchsten Hygienestandards produziert." Und, ergänzt Halbauer: „Unser Geheimrezept sind beste Rohstoffe, ausgewogene Mischverhältnisse und ein geringer Lufteinschlag", erzählt der Inhaber. Und: Die elementarsten Rohstoffe zur Eisproduktion sind „Made in Austria": Reinstes Trinkwasser und 600 Tonnen Milch – Heumilch aus dem Zillertal, laktosefreie Milch von Kärntner Milch und Bio- und Kuhmilch von Berglandmilch. Das kommt nicht nur dem Geschmack, sondern auch der heimischen Wirtschaft zugute. Rohstoffe, die in Österreich nicht in ausreichenden Mengen oder gar nicht erhältlich sind, werden direkt importiert (z. B. Haselnusspaste aus Sizilien) und rasch verarbeitet

Super cremig
Damit das neue Eissalon-Eis so cremig und gut wird wie die italienischen Gelati, müssen die Zutaten so miteinander vermischt werden, dass sie eine perfekte Emulsion bilden. So nennt man den Zustand, bei dem verschiedene Flüssigkeiten, die sich nicht so einfach mischen lassen, zusammengerührt werden. Halbauer erklärt: „Die für das jeweilige Eis angesetzte Zutatenmischung wird in einem Tank mit 1200 Litern Fassungsvermögen gut verrührt und bei 85 Grad pasteurisiert. Die Größe unserer Tanks ist dabei ein ganz entscheidender Faktor für die Reifung des Eises." Denn, so der Experte weiter: „1200 Liter sind die Obergrenze, um die Masse in Schwebe zu halten und ein Entmischen zu verhindern." Um ein perfektes Eis zu produzieren, steht in der Produktionshalle auch noch ein sogenannter „Homogenisator", mit dessen Hilfe die Moleküle winzig klein werden und für eine tolle Cremigkeit sorgen. Halbauer: „Das ist einzigartig in der heimischen Eisproduktion." Schließlich wird die flüssige Masse bei -5 Grad Celsius abgefüllt und gelangt per Fließband in einen Schockfroster, bei dem die Eisbecher eineinhalb Stunden einer Temperatur von -40 Grad ausgesetzt sind. Nach bestandener Produktkontrolle schließlich geht es in eines der zwei Außenlager und von dort direkt in die SPAR-Märkte.