Frisch in den Frühling

23.03.2015

Eine vitaminreiche Ernährung mit frischem Obst und Gemüse gibt dem Körper zu Beginn der warmen Jahreszeit neuen Schwung. Egal, ob selbst zubereitet oder bequem aus dem Kühlregal, die Devise lautet: In puncto Genuss werden keine Kompromisse gemacht. Plus: Ex-Tennisprofi Babsi Schett-Eagle im Interview über ihre Essgewohnheiten.

Gehören Sie vielleicht zu den Menschen, deren Eltern oder Großeltern noch einen kleinen Gemüsegarten hatten? Dieses kleine Gartenparadies, wo sich die verschiedensten Küchenkräuter, Salate und Gemüsepflanzen bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen nach den langen, kalten Wintertagen ihren Weg an die Oberfläche bahnten und zu sprießen und blühen begannen? Erinnern Sie sich noch daran, wie Sie die Früchte, Beeren und Gemüse wachsen sehen konnten, wie diese rochen, bevor sie vollreif geerntet und mit viel Liebe und Hingabe in der gemütlichen Küche zubereitet wurden? Und wie sich der wunderbare Duft der Gerichte in den Räumen ausbreitete und dann beim gemeinsamen Essen herzhaft zugegriffen und dabei lebhaft geplaudert wurde?

DEN FRÜHER GELEBTEN GENUSS WIEDERENTDECKEN

In den letzten Jahren jedoch hat sich unser Leben rasant verändert. Wir haben wichtige Dinge – auch in puncto Ernährung und Essen – immer mehr aus den Augen verloren. Die modernen Technologien haben es möglich gemacht, dass wir alles, was früher nur saisonal erhältlich war, das ganze Jahr über haben können. Doch diese ständige Verfügbarkeit hat ihren Preis: Neben den Belastungen für die Umwelt gehen damit in vielen Fällen auch kulinarische Qualitätseinbußen und Geschmacksarmut einher; die Freude am frischen Produkt schwindet. Fertigprodukte, die durch Zusatzstoff e lange haltbar sind und nur noch aufgewärmt werden müssen, sind zwar bequem und schneller fertig. Doch wo bleibt da das sinnliche Koch-Vergnügen? Mit unseren fünf Ernährungs- Tipps wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie mit ein paar einfachen Ideen vital und genussvoll in den Frühling starten können, indem Sie „die gute alte Zeit“ ins Heute holen und so die Freude am gelebten Genuss wiederentdecken.

TIPP 1: KOCHEN SIE WIEDER ÖFTER IHRE MAHLZEITEN SELBST

Selbstkochen ist ein zentraler Schlüssel zu Genuss und Wohl befinden. Wer in seiner Küche selbst den Kochlöffel schwingt, weiß, was später auf dem Teller landet und hat so seine Ernährung sowie seinen Nährstoff - Fahrplan ganz in der eigenen Hand. Denn wo Zutaten selbst eingekauft und zubereitet werden, bleiben Konservierungs- und Zusatzstoff e sowie versteckte Fett e und Zucker weitgehend aus dem Spiel und die eigenen Geschmacksvorlieben bekommen besondere Aufmerksamkeit. Zudem kann man wunderbar aufgestauten Stress abbauen, kreativ tätig sein und die Alltagssorgen ein wenig vergessen. Sich selbst mit seinen Lieblingsgerichten zu bekochen oder Freunde zum Essen einzuladen und bei Tisch über die Zubereitung zu diskutieren, tut also nicht nur der Energiebilanz des Körpers gut. Auch die Seele und der soziale Zusammenhalt, den viele Menschen in einer Zeit, in der Kommunikation in großem Maße über Smartphones und soziale Medien stattfindet, vermissen, profitieren davon.  Sie möchten zu Hause frisch kochen, haben aber wenig Zeit? Dann sind die praktischen SPAR enjoy „ready to cook“-Produkte genau das Richtige für Sie. Vorgeschnittenes, bereits portioniertes knackiges Gemüse sowie köstliche Frischepasta ermöglichen ohne viel Aufwand und im Rekordtempo schnelle und aromatische Gerichte.

 TIPP 2: GREIFEN SIE ZU REGIONALEN BIO-LEBENSMITTELN

So frisch, so unverfälscht und so regional wie möglich – damit lässt sich unser zweiter Tipp perfekt auf den Punkt bringen. Wenn wir einen knackigen Salat mit frischer Kresse (siehe dazu Story ab S. 48), eine zarte Hühnerbrust mit feinem gratiniertem Spargel oder ein herrliches Rhabarberkompott essen, nehmen wir nicht nur die vitalisierenden Inhaltsstoff e von frischen Lebensmitteln in uns auf, sondern unbewusst auch einen Eindruck des Anbaugebietes und der Menschen, die sie produzieren und verarbeiten. Milch und Eier aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen von Tieren, die besonders artgerecht gehalten werden; die Kräuter, Obst- und Gemüsepflanzen werden im Einklang mit der Natur produziert, ihr Wachstum wird nicht künstlich beschleunigt, auf chemische Pflanzenschutz- und Düngemittel wird ebenso verzichtet wie auf die Gentechnik. Da sie genügend Zeit zum Reifen haben, können sie sowohl wertvolle Inhaltsstoffe aus dem Boden aufnehmen, als auch ihren vollen, unverfälschten Eigengeschmack entwickeln. Zudem ist es meistens den Bio-Bauern zu verdanken, dass auch seltene Gemüse-Raritäten wieder vermehrt angeboten werden. Das macht Bio-Lebensmittel insgesamt zu einer genussvollen Bereicherung auf dem Teller und zu wichtigen Energiespendern für den Körper. Und: Der Gedanke daran, dass durch sie die Umwelt geschont, die Tiere besonders artgerecht behandelt und die heimischen Bauern unterstützt werden, lässt sie gleich noch viel besser munden. Nicht zuletzt deshalb kann die Bio-Eigenmarke SPAR Natur*pur heuer auf eine bereits 20 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte zurückblicken.

TIPP 3: PEPPEN SIE IHRE SPEISEN MIT SUPERFOOD AUF

Wer seine Mahlzeiten mit „Superfood“ – das sind ernährungsphysiologisch besonders wertvolle Lebensmittel – ergänzt, tut sich selbst Gutes. Denn in Zeiten der Superlativen, in denen der moderne Mensch mit Zeitmangel, Multitasking und Stress umgehen muss, brauchen wir auch eine Ernährung, die uns von Grund auf stärkt und uns ein außergewöhnliches Nährstoff Spektrum bietet. Superfood wie Granatäpfel, Nüsse, Chia-Samen, Quinoa oder Goji- Beeren blicken in ihren Ursprungsländern auf eine lange Tradition zurück und haben sich über Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende bewährt. So wurde etwa der Granatapfel in der alten persischen Kultur aufgrund seiner Inhaltsstoff e als innere Schönheitskur geschätzt, und die Chia-Samen aus Südamerika beeindrucken mit einer geballten Ladung Eiweiß und Omega-3-Fettsäuren. Lesen Sie mehr über die verblüff enden Eigenschaft en von Chia ab S. 52, einfache Chia-Rezepte fi nden Sie ab S. 38.

TIPP 4: WENN FASTFOOD, DANN FRISCH UND HOCHWERTIG

 In einer Reihe von Haushalten ist die Zeit zum Kochen knapp bemessen. Die Folge: Der Außer- Haus-Verzehr nimmt zu, die Nachfrage nach mobilem und flexiblem Essen steigt, Fertiggerichte und Take-aways haben Hochsaison. Aber: Trotz Zeitmangels gibt es gute Möglichkeiten, sich selbst außer Haus ausgewogen zu ernähren. Packen Sie in Ihre Lunchbox fürs Büro und unterwegs hochwertige Produkte und Getränke, die möglichst vitaminreich, naturbelassen und ohne aromagebende oder konservierende Zusatzstoff e sind. Schnelle und ausgewogene Snacks wie frische orientalisch-vegetarische Salate mit Couscous oder Bulgur, geschnittenes Obst, vorgegartes Gemüse oder fruchtige Smoothies sind ideale „to-go“-Mahlzeiten, die abwechslungsreich und ernährungsphysiologisch sinnvoll sind. Die frisch zubereiteten SPAR enjoy Snacks, Salate, Weckerl, Desserts und Smoothies für den sofortigen Verzehr beeindrucken mit rund 90 Produkten für den schnellen Genuss, der dem urbanen, unkomplizierten Lebensstil von vielen Menschen entgegenkommt.

TIPP 5: TRINKEN SIE VIEL WASSER, DENN ES SPÜLT SCHADSTOFFE AUS DEM KÖRPER Wasser ist mit bis zu 75 Prozent der größte Bestandteil unseres Körpers. Deshalb ist eine ausgeglichene Wasserbilanz die Grundvoraussetzung für einen funktionierenden Organismus. Wir kennen alle die Faust regel: Rund 1,5 Liter Flüssigkeit täglich trinken. Wasserhaltige Lebensmitt el, die im Idealfall 70 Prozent der Nahrung ausmachen sollten, sind ebenfalls eine Wohltat für die Körperzellen. Einen hohen Wasseranteil hat etwa grüner Salat, er besteht zu 96 Prozent aus Wasser, ebenso wie Gurken, eine Tomate enthält 94 Prozent, Kohl rabi bringt es auf ebenfalls stolze 91 Prozent. Auch Obst ist in keinem Fall zu verachten. Äpfel bestehen aus bis zu 85 Prozent Wasser, Bananen schaff en immerhin knappe 74 Prozent. Wasser hilft auch mit, Säure, die beim Verstoff wechseln von Eiweiß freigesetzt wird, zu neutralisieren. Das bedeutet, dass alle wasserlöslichen Schadstoff e über die Nieren aus dem Blut gefi ltert und mithilfe von reinem Wasser aus den Nieren gespült werden. Die fett löslichen Schadstoff e übrigens werden zuerst von der Leber in wasserlösliche umgewandelt und dann ebenfalls über die Nieren entsorgt. Das ist nicht nur für einen funktionierenden Stoff wechsel, sondern auch für einen ausgeglichenen Säure-Basen- Haushalt von Bedeutung, und erklärt auch, warum regelmäßiges Trinken so wichtig für einen energievollen Start in den Frühling ist.