10 Gründe, vegetarisch zu genießen

12.03.2013

Wer öfter gezielt zu pflanzlichen Lebensmitteln greift, tut nicht nur sich und seiner Gesundheit Gutes, er hilft auch der Umwelt und dem Klima.

1. Säure-basen-gleichgewicht
Bei einer ausgewogenen vegetarischen Ernährung weisen viele Vegetarier ein besseres Säure-Basen-Gleichgewicht auf als Fleischesser. Der Grund: Durch zu viel Eiweiß aus Fleisch und Wurst werden mehr Säuren gebildet als durch basisch wirkende Lebensmittel wie Obst und Gemüse ausgeglichen werden können.

2. Eiweiß – optimal kombiniert
Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Pilze sowie Eier und Milchprodukte tragen entscheidend zum Proteinbedarf bei. Optimal werden Proteine vom Körper aufgenommen, wenn sie kombiniert werden: Kartoffeln mit Topfen oder Eiern, Getreide mit Milchprodukten (Müsli, Käsespätzle) oder Gemüse mit Nüssen. Veganer sollten besonders auf eine ausreichende Zufuhr von hochwertigem Eiweiß achten!

3. Gut für die Figur
Durch den Verzicht auf Fleisch und Wurst nimmt der Körper weniger tierische Fette zu sich, wodurch das Risiko, übergewichtig zu werden, verringert wird. Und: Vegetarier haben auch aufgrund des nachhaltigen Ernährungsstils kaum Probleme, ihre Figur auch zu halten.

4. Gesteigertes Wohlbefinden
Ballaststoffe, die reichlich in Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten enthalten sind, spielen eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Krankheiten, Bluthochdruck, Diabetes und Arterienverkalkung. Auch Gemüse und Obst enthalten Ballaststoffe, die im Körper langsam zerlegt und verdaut werden und so helfen, Heißhungerattacken zu vermeiden.

5. Neue Genuss-Erlebnisse
Gemüse, Reis, Kartoffeln, Nudeln und Bohnen sind mehr als nur Beilagen. Mit exotischen Gewürzen, frischen Kräutern und hochwertigen Pflanzenölen verfeinert, können tolle Speisen kreiert werden. Orientieren Sie sich an der mediterranen, indischen und asiatischen Küche. Eine Auswahl an kreativen vegetarischen Rezepten finden Sie auf www.rezeptwelt.at.

6.Top-Energiequelle
Vitamine der B-Gruppe sorgen dafür, dass der Körper aus der Nahrung Energie schöpfen kann. In Vollkornprodukten, Gemüse und Früchten sind ausreichend B-Vitamine enthalten, einzig das Vitamin B12 kommt nur in Lebensmitteln tierischen Ursprungs vor. Den täglichen Bedarf an Vitamin B12 decken zum Beispiel ein Glas Milch oder zwei große Eier.

7.Schmackhafter Fleischersatz
Wer nicht auf das Gefühl, Fleisch zu essen, verzichten will, kann zu vegetarischen Fertig-produkten von SPAR Veggie greifen. Mit dem vegetarischen Cordon Bleu auf Sojabasis, dem veganen Soja Geschnetzelten oder dem Bio-Tofu lässt sich Fleisch wunderbar ersetzen! Auch Austernpilze, Eierschwammerl, Steinpilze und Shiitake gelten wegen ihres würzigen Aromas als “natürlicher“ Fleischersatz.

8.Gute Klimabilanz
Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zeigen, dass die Produktion tierischer Lebensmittel ein viel höheres Treibhauspotenzial hat als pflanzliche. So verursacht die Produktion von 1 kg Rindfleisch rund 13.300 g CO2, während es für 1 kg Äpfel nur rund 100 g CO2 pro kg sind. Fazit: Bewusste Nahrungsmittelauswahl schont Umwelt und Klima.

9.Eisen-versorgung
Bei fleischloser Ernährung fällt ein wichtiger Eisen-Lieferant weg. Pflanzliche Quellen sind grünes Gemüse und Vollkornprodukte. Vitamin C kann die Eisen-Aufnahme steigern, weshalb Vegetarier eisenreiche Lebensmittel mit Vitamin C kombinieren sollten. Zum Beispiel: Müsli mit Erdbeeren, Brokkoli mit Naturreis oder belegtes Vollkornbrot mit Paprika.

10.Prominente Vorbilder
Gandhi, Tolstoi, Darwin, Bette Midler und Robert Redford haben Fleisch von ihrem Speiseplan verbannt. Oscar- Preisträgerin Gwyneth Paltrow verrät, warum auch sie auf Fleisch verzichtet: “Ein Buch über Massentierhaltung, das mir Leonardo DiCaprio gab, verdarb mir den Appetit auf industriell erzeugtes Schweine- und Rindfleisch.“