Rosinen Report

26.01.2016

IM SPAR PREMIUM ROSINENMIX VEREINT SICH DIE KRÄFTIGSÜSSE THOMPSONROSINE MIT DER ZARTSÄUERLICHEN FLAMEROSINE ZU EINEM AUSSERGEWÖHNLICHEN GESCHMACKSERLEBNIS 

Das Aconcagua-Tal in Chile ist eine Landschaft der Gegensätze: Das Tal erstreckt sich vom pazifi schen Ozean und steigt kontinuierlich an bis zu den beeindruckenden Anden mit dem höchsten Berg Amerikas, dem Aconcagua auf argentinischer Seite. Hier zeigt sich Chile von seiner fruchtbarsten Seite. Diese Lage ist vor allem für seine erstklassigen Rotweine bekannt. Das Klima erlaubt eine lange Reifezeit und ist wie geschaffen für den Weinbau. 

Klimatisches Wechselspiel
Tagsüber wird's richtig warm und trocken, nachts hingegen feucht und kühl. Dieses ständige Wechselspiel fördert die Entwicklung kraftvoller Rotweine. Von den Bergen kommend schlängelt sich der Fluss Aconcagua bis zum Pazifi k und speist das Land mit Frischwasser. Dazu kommt der sandige, mineralische Boden, der den Rebsorten gut bekommt. Die Abgeschiedenheit hinter den Anden hat dazu geführt, dass Chile weltweit das einzige Land ist, das bisher von der Reblaus verschont blieb. Von Lage und Klima des Aconcagua-Tals profiftiert nicht nur der Wein, sondern auch das Aroma der Rosinen. Das sieht und das schmeckt man. 

Produkt des Zufalls
Ehe die Rosine in Chile heimisch wurde, hatte sie eine lange Wanderreise vor sich. Die Ägypter waren die Ersten, die Weintrauben reif ernteten und in der warmen Umgebungsluft trocknen ließen. „Rosine“ ist streng genommen der Sammelbegriff für alle Arten getrockneter Weintrauben. „Thompson Seedless“ kann durchaus als der Champagner unter den Rosinensorten bezeichnet werden. Diese kernlose Sorte hat ihren Ursprung in Kalifornien. Eingeführt von dem schottischen Einwanderer und Winzer William Thompson vor über 140 Jahren. Sie wurde mehr oder weniger per Zufall entdeckt. Als in einem extrem heißen Sommer im Jahre 1873 die Weintrauben an den Rebstöcken verrunzelten, verkaufte ein Lebensmittelhändler in San Francisco die Trockenbeeren schlichtweg als „Peruanische Leckerbissen“. Ein Schachzug, der sich als Verkaufsschlager entpuppte. Schlagartig stieg die Nachfrage nach diesen Rosinen an. Mittlerweile wird die Thompson-Rosine auch in anderen Ländern produziert. Für traumhafte Optik und Geschmack sorgt die Sonne. Sie färbt die trocknende Traube dunkelblau und verleiht ihr eine kräftig und leicht süße Note. Ganz anders dagegen die Flame Seedless. Dass sie auch zur Thompson-Familie zählt, sieht man ihr auf den ersten Blick nicht an, mit ihrer hellen, rötlichen Haut. So gegensätzlich sie aussieht, schmeckt sie auch. Im Mund entfaltet sie einen feinen, leicht säuerlichen Geschmack. Zusammen harmonisieren die kräftige, süße und die feine, säuerliche dennoch perfekt und machen den Rosinen-Mix unverwechselbar und einzigartig. Dazu die auffallende Jumbo-Größe: Sie sind fast so groß wie herkömmliche Weintrauben.

Erstklassige Qualität
SPAR importiert die Rosinen direkt aus Chile. „Wir kennen die Lieferanten persönlich“, betont SPAR-Sortiments- Manager Gebhard Graf. „Noch bevor die Ware in Chile auf das Schiff verladen wird, unterziehen wir die Rosinen einer ersten Qualitätskontrolle, damit nur einwandfreie Rosinen die Reise antreten.“ In Österreich angekommen inspiziert die Lebensmittelversuchsanstalt die Ware noch einmal. Erst dann werden die beiden Rosinensorten zusammengemischt. Idealerweise in einem Verhältnis von 50 zu 50. Per Sichtfenster in der Verpackung sticht dem Kunden sofort die Größe und Farbkombination des Rosinen-Mixes ins Auge. Außerdem: Die meisten Produkte werden geschwefelt. Bei SPAR lässt man die Finger davon. Graf erklärt warum: „Es fällt häufi g das Argument, Rosinen werden aus Konservierungsgründen geschwefelt, damit sie länger halten, aber der wahre Grund ist ein optischer, Rosinen werden durch das Schwefeln heller.“ 

Heißhunger gestillt
In der Hitze des Aconcagua-Tals produzieren die Weintrauben sehr viel Zucker. Der Fruchtzuckeranteil liegt zwischen 35 bis 39 Prozent pro 100 Graumm. Bei vielen Gerichten können Sie durch den Einsatz der Rosinen auf ein zusätzliches Süßen verzichten. „Ich bekomme von vielen Leuten das Feedback, dass sich der Rosinen-Mix im Frühstücks-Porridge hervorragend als Zuckerersatz und natürlicher Geschmacksverstärker eignet“, sagt Graf. Außerdem gelangt der Zucker aus den Rosinen durch die Kombination von unterschiedlichen Faser- und Quellstoffen nur langsam ins Blut. Nach dem Rosinen-Verzehr ist daher der Appetit auf Süßes für längere Zeit gestillt. Rosinen gelten allgemein als sehr nahrhaft. Sie liefern ausgiebig Eisen, Kalzium und Vitamin B – jedoch kein Vitamin C. Ernährungsberater empfehlen aus diesem Grund, zu Rosinen stets Vitamin-C-haltige Getränke zu sich zu nehmen, damit das Eisen vom Körper verwertet werden kann. 

Mut zur Vielfalt
Durch den intensiven Geschmack eignet sich der Rosinen-Mix natürlich pur als Snack. Durch ihre lange Haltbarkeit von mindestens einem Jahr eignen sie sich aber auch in der Küche zu jeder Jahreszeit als Zutat. Entdecken Sie die süße Kraft, mit der die beiden Rosinen-Sorten unterschiedlichste Speisen verfeinern. Klassiker sind natürlich Müsli sowie Süßspeisen wie Apfelstrudel, Rosinenbrötchen oder Rum-Rosinen-Muffins. Doch auch in Wildgerichten oder orientalischen Speisen entfalten die Rosinen ihr ganz besonderes Aroma. ­