Lexikon: Fastenbrezel

22.01.2015

BRAUCHTUMSGEBÄCK
 In der Fastenzeit nehmen die Menschen meist karge Speisen zu sich. Das schlägt sich auch im Brauchtumsgebäck nieder. So haben sich die spröden, gesalzenen Gebildenbrote antik-christlichen Ursprungs zu einer religiösen Fastenspeise entwickelt.

 BETENDE ARME
Der Name leitet sich vom lateinischen Wort „bracchium“ ab, was übersetzt „Arm“ bedeutet. Da früher beim Beten die Arme vor der Brust gekreuzt, und die Hände auf die Schultern gelegt wurden, symbolisiert die Brezel verschränkte, betende Arme.

HERSTELLUNG Die Fastenbrezel bestand früher nur aus Mehl, Wasser und Salz, wurde gekocht, danach gebacken und mit Salzlake verziert. Heute werden sie meist aus Germ- oder Blätterteig hergestellt. Am bekanntesten ist die Laugenbrezel.