Dreifacher Forschungs-Erfolg

24.01.2013

Die bahnbrechende Erkenntnis bei der Erforschung von Dickdarmkrebs, die Primar Christian Datz gelungen ist, ist auch ein Erfolg für SPAR und ihre Konsumenten.

Es ist seit jeher Teil der Unternehmensphilosophie von SPAR, innovative Köpfe und gemeinnützige wissenschaftliche Forschungsprojekte, die sich dem Wohl der Gesellschaft verschrieben haben, maßgeblich zu fördern und zu unterstützen. Aus diesem Grund arbeitet SPAR auch seit Jahren mit einem wissenschaftlichen Beirat zusammen, der aus einer Reihe von Ernährungsspezialisten besteht, die ihr Know-how bei der Produktentwicklung der SPAR-Eigenmarken einbringen. Besonders erfreulich ist es, wenn dieses doppelte Engagement zu nachhaltigen Ergebnissen führt, wie das jüngste Beispiel zeigt: Primar Christian Datz, Vorstand der Internen Abteilung im Krankenhaus Oberndorf und Mitglied des wissenschaftlichen Beirates, gelang es gemeinsam mit einem internationalen Forscherteam die Rolle von Bakterien bei der Entstehung von Dickdarmkrebs Nachzuweisen. Sein Erfolg ist auch ein Erfolg für SPAR – und kommt damit den Konsumenten zugute. Einmal, weil die Förderungen mitgeholfen haben, im Kampf gegen den Dickdarmkrebs einen wesentlichen Schritt vorwärts zu tun, zum anderen, weil das geballte ernährungsmedizinische Wissen von Primar Datz in die Produktentwicklung der SPAR Eigenmarken fließt, die schließlich beim Konsumenten landen.

IM WISSENSCHAFTSMAGAZIN „NATURE“ PUBLIZIERT
Veröffentlicht wurde die Erkenntnis im Journal „Nature“, einer der renommiertesten wissenschaftlichen Fachzeitschriften der Welt! Wie in „Nature“ beschrieben, gelang dem Wissenschaftlerteam der Nachweis, dass Bakterien auch bei spontan auftretendem Dickdarmkrebs eine Rolle spielen – ähnlich wie bei Darmkrebs auf Basis chronisch entzündlicher Erkrankungen. Datz bringt das Forschungsergebnis prägnant auf den Punkt: „Sowohl bei frühen als auch in den späten Stadien von Dickdarmkarzinomen konnte eine defekte Barriere des Darms gegenüber Bakterien beobachtet werden. Wir glauben, dass der Verlust dieser Barriere-Funktion, die durch Genveränderungen hervorgerufen wird, eine Invasion von Bakterien erzeugt, die dann zu einer Entzündung führen, die das Wachstum des Tumors von sich aus antreibt.“ Über die Ehre, in „Nature“ publizieren zu dürfen, freut sich der Salzburger Arzt zwar, bleibt aber bescheiden: „Ich freue mich natürlich über den Artikel im ,Nature‘, aber viel wichtiger ist es mir, mit meiner Arbeit Menschen konkret zu helfen.“ Und setzt nach: „Ohne die Unterstützung von SPAR wäre es nicht möglich gewesen, ein derartiges Forschungsprojekt überhaupt umzusetzen.“

ZUSAMMENHANG VON ERNÄHRUNG UND KREBS WIRD NOCH ERFORSCHT
Datz forscht seit 2005 mit dem von ihm ins Leben gerufenen Verein zur Förderung wissenschaftlicher Projekte am Krankenhaus Oberndorf über Magen-, Darm- und Lebererkrankungen. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit lag dabei immer auf dem gefürchteten Dickdarmkrebs, der geschlechtsunabhängig mit ca. 2.500 Todesfällen und 5.000 Neuerkrankungen jährlich die zweithäufigste Krebserkrankung in Österreich darstellt. Besonderes Merkmal dieser Erkrankung: Die Ernährung spielt bei der Entstehung eine wesentliche Rolle. Datz: „Die genauen Zusammenhänge sind leider noch viel zu wenig erforscht, aber wir arbeiten intensiv daran, hier mehr zu erfahren.“ Bis es jedoch so weit ist, wird Datz nicht müde, auf die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen hinzuweisen. Denn, so der Internist: „Gerade Dickdarmkarzinome im Frühstadium sind sehr gut heilbar.“ Ab dem 50. Lebensjahr sollten laut Datz deshalb regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden. Und, so der Wissenschaftler: „Angst davor muss niemand haben, denn Dickdarmspiegelungen werden heute so sanft durchgeführt, dass der Patient garantiert nichts davon mitbekommt.“

Weitere Infos auf www.nature.com, www.krankenhaus-oberndorf.at