10 Gründe Kraut und Kohl zu genießen

24.01.2013

In der kalten Jahreszeit gilt Krautgemüse als wertvoller, heimischer Vitamin- und Mineralstoffspender. Es wärmt uns von innen und schmeckt gut.

1. AKTIVE ABWEHR
Ob Weißkraut, Rotkraut, Kohl, Karfiol, Brokkoli oder Kohlrabi: Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit sollten die schmackhaften heimischen Wintergemüsesorten jeden Speiseplan aufpeppen. Denn sie punkten mit ihrem hohen Vitamin-C-Gehalt: Bereits ca. 100 g rohes Kraut decken die Hälfte unseres täglichen Bedarfs! Vitamin C stärkt besonders unser Immunsystem. Ein großes Plus: Beim kurzen Kochen geht Vitamin C nicht wie bei vielen anderen Gemüsesorten verloren.

2. VITAMIN-LIEFERANT
Kohlgemüse ist reich an wertvollen B-Vitaminen. Eine Sonderstellung nimmt Sauerkraut – aufgrund seines hohen Vitamin-B12-Gehalts (Cobalamin) – Ein. Dieses ist normalerweise nur in tierischen Lebensmitteln enthalten wie etwa in Fleisch und in Milch. Pflanzliche Produkte enthalten Cobalamin nur dann, wenn sie einer bakteriellen Gärung unterzogen wurden – wie das Sauerkraut. Daher ist Sauerkraut besonders für Veganer und Vegetarier ein wichtiger Vitamin-B12-Lieferant.

3. FEINER GESCHMACK
Der typische Krautgeschmack kommt von den im Krautgemüse enthaltenen Senfölen, fachsprachlich Glukosinolaten. Sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen und beeinflussen unsere Gesundheit positiv. So können sie für den Cholesterinspiegel Gutes tun und vor freien Radikalen, die bei zellbiologischen Alterungsprozessen eine wichtige Rolle spielen, schützen.

Tipp: Den unangenehmen Geruch beim Kohlkochen können Sie mindern, indem Sie einige Sellerieblätter oder etwas Essig mitkochen.

4. GEHIRN- UND NERVENFUTTER
Kalzium, Kalium, Phosphor, Natrium und Eisen sind die Mineralstoffe, die in Kohlgemüse reichlich enthalten sind. Sie sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Stoffwechsels, wirken beruhigend auf die Nerven, unterstützen die Gehirnleistung und helfen gegen Müdigkeit.

5. EINFACH ENTSCHLACKEN
Kohlgemüse ist sehr kalorienarm (Rotkraut 22 kcal/100 g, Weißkraut 25 kcal/100 g), hat jedoch einen hohen Anteil an Ballaststoffen_ Daher sättigt es schnell, der Blutzuckerspiegel erhöht sich nur langsam, die Verdauung wird angekurbelt. Auf Kohlgemüse wird daher gern im Rahmen von Diäten gesetzt. Krautsuppe und Sauerkrautsaft haben sich als gute Begleiter beim Entschlacken und Fasten bewährt.

6. WOHLIG WÄRMEND
In der chinesischen Ernährungslehre gelten die Vertreter der Kohlfamilie als wärmende Gemüsesorten. Sie tun dem Körper in der kalten Jahreszeit besonders gut, da sie von innen wärmen. Man friert in der Folge weniger und fühlt sich insgesamt Vitaler. Ein guter Grund, die chinesische Tradition mit der österreichischen, saisonalen Küche zu verbinden.

7. BESTENS BEKÖMMLICH
Da Kohlgemüse schwer verdaulich ist, kann es zu Blähungen kommen. Kurzes Blanchieren macht es leichter verdaulich. Auch Gewürze können helfen, Blähungen zu vermeiden: Entweder leicht zerstoßenen Kümmel, Fenchel oder Anis dem Gericht beimengen oder in Form von Tee dazu trinken.

8. REGIONALE QUALITÄT
Achten Sie beim Einkauf auf regionale Qualität und Frische, denn: Krautgemüse aus biologischem Anbau enthält nachweislich weniger Nitrate. Beim Kraut sollten die Blätter glänzend und knackig sein. Auch Brokkoli, Karfiol & Co sollten eine frische Farbe aufweisen.

9. SCHNELLER SCHMAUS
Wer Zeit sparen will, kann auch zu abgepacktem Kohlgemüse aus der Dose, aus dem Glas, im Sackerl oder tiefgekühlt greifen. Im Handumdrehen lassen sich daraus köstliche Gerichte zaubern, durch die schonende Verarbeitung bleiben viele Inhaltsstoffe großteils erhalten.

10. KLIMASCHONENDER CHINAKOHL
Ein besonderes regionales Schmankerl ist der „Klimakohl“ (Chinakohl) von SPAR. Mit dem Kauf – und Genuss – von Klimakohl können Sie zum Klimaschutz beitragen, denn durch den besonders umweltfreundlichen Anbau wird mehr Kohlenstoff in den Humusböden gebunden und dadurch die Atmosphäre von CO2  entlastet.