Confit

Abgeleitet vom frz. confire (= einmachen), bezeichnet man damit in erster Linie im eigenen Fett eingelegtes Fleisch, insbesondere Geflügel von der Ente (confit de canard) oder Gans (confit d'oie).

Entstanden in Südfrankreich als Konservierungsmethode für das bei der Produktion von Foie Gras "übrig gebliebene" Geflügelfleisch, hat sich daraus eine echte Spezialität entwickelt. Das Fleisch wird zerteilt, gepökelt und mit Kräutern bestreut, kühl gestellt und dann am nächsten Tag komplett mit (eigenem) Fett bedeckt (ggf. mit Schmalz auffüllen) bei niedriger Hitze eine bis zweieinhalb Stunden geschmort. Anschließend schichtet man Fett und Geflügelteile abwechselnd, traditionellerweise in einen hohen Steinguttopf. Obenauf muss eine durchgängige Fettschicht das Ganze verschließen. Auf diese Weise ist das Geflügel mehrere Monate haltbar und kann dann portionsweise entnommen werden. Vor dem Verzehr wird es im eigenen Fett knusprig gebraten.

Als Confieren oder auch Konfieren bezeichnet man bisweilen auch allein das Garen in Fett bei niedriger Temperatur, normalerweise aber den ganzen Prozess des Garens und Einlegens, woraus sich auch der Begriff "Konfitüre" für eingekochtes Obst (Pülpe, Fruchtmark und bei Zitrusfrüchten auch Fruchtstücke) erklärt.