
Herkunft:
Das Weißkraut kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum.
Anbauländer:
Österreich, Deutschland, Niederlande, Frankreich, England, Polen usw.
Artikelbeschreibung:
Weißkraut bildet im ersten Jahr einen runden, abgeplatteten oder zugespitzten, festen grünen bis weißlich-grünen, geschlossenen Kopf. Er wird gebildet von glatten, mehr oder weniger glänzenden, von einer Wachsschicht überzogenen Blättern.
Inhaltsstoffe:
Weißkraut enthält Eiweiß, Zucker, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Natrium, Jod, Eisen, Provitamin A, Vitamin B und ca. 20mg/100g Vitamin C. Der Nährwert von 100g Weißkraut beträgt 20 kcal/ 84 kJ. Weißkraut kommt ohne größere Vitaminverluste in den Handel.
Gesundheitstipps:
Wenn man Weißkraut kocht, dann erhöht sich sein Vitamingehalt sogar noch, da es Ascorbinsäure enthält, die sich unter Hitzeeinwirkung zu Vitamin C spaltet. Den enthaltenen Senfölen wird eine krebsvorbeugende und antimikrobielle Wirkung zugeschrieben.
Einkaufstipps:
Krautköpfe müssen blank, frei von Flecken oder Fraßstellen sein. Sommersorten sind im Kopf oft lockerer und im Grün intensiver als die festen gelblichen Herbstsorten. Kommen die Krautköpfe frisch vom Feld, sind sie meist noch von 2-3 Hüllenblättern umgeben. Aus dem Lager kommen sie nachgeputzt, also ohne Deckblätter, in den Handel.
Lagerung im Haushalt:
Schon aufgeschnittene Krautköpfe halten sich mit Frischhaltefolie abgedeckt bis zu einer Woche im Kühlschrank. Herbstsorten lassen sich im Keller mehrere Wochen lang lagern.
Verwendungstipps:
Weißkraut schmeckt am besten, sei es roh und fein geschnitten als Salat und Rohkost, oder als gedämpftes bzw. gekochtes Gemüse. Sonstige Verwendungsmöglichkeiten: Gemüseeintopf, Krautrouladen, Auflauf mit Hackfleisch und Käse, überbackenes Weißkraut, Krautstrudel, Krautsuppe usw. Weiters werden große Mengen Weißkraut zu Sauerkraut verarbeitet. Zum Würzen des Weißkrautes verwendet man am besten Kümmel, Curry und Paprika. Es kann aber auch exotisch zubereitet werden mit Ingwer, Sojasauce, etwas Zucker und Weißwein.
Küchentipps:
Man entfernt die äußeren Blätter des Krautkopfes, wäscht und viertelt ihn und schneidet den Strunk keilartig heraus. Dann kann man die Stücke sehr gut in dünne Streifen schneiden. Außerdem: blanchiertes, eingefrorenes Weißkraut hat kaum noch blähende Wirkungen.
Erhältlich bei INTERSPAR:
ganzjährig