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Spinat

Spinat

Herkunft:
Die Heimat des Spinats ist vermutlich Mittelasien. Im 16. Jh. kam er durch die Araber über Spanien nach Europa.

Anbauländer:
weltweit

Artikelbeschreibung:
Man unterscheidet je nach Aussaattermin zwischen dem gröberen Winterspinat und dem feinen Frühjahrs- und Sommerspinat. Hinzu kommt noch die Unterscheidung je nach Ernteverfahren: Blattspinat oder Wurzelspinat. Bei Letzterem werden Spezialmaschinen eingesetzt, um die Rosetten und die Wurzeln zu erhalten.

Inhaltsstoffe:
Auch wenn er längst nicht so viel Eisen enthält wie einst angenommen (tatsächlicher Gehalt 3-4 mg/100 g), ist er trotzdem sehr gesund. Er verfügt über die lebensnotwendigen Mineralstoffe Kalium, Calcium, Magnesium, Provitamin A, B Vitamine, Vitamin K, Niacin, Folsäure und Vitamin C. Außerdem ist er kalorienarm: 100g enthalten 15 kcal/64 kJ.

Gesundheitstipps:
Obwohl Spinat ein sehr gesundes Gemüse ist, so speichert er leider Nitrat aus dem Boden. Deshalb darf man gekochten Spinat auch nicht lange warmhalten, damit sich dieses Nitrat nicht in das gesundheitsschädliche Nitrit verwandelt. Das Entfernen der Stängel und Blattrippen senkt den Nitratgehalt. Außerdem enthält er überdurchschnittlich viel Oxalsäure, die sich mit Calcium verbindet und die Bildung von Nierensteinen begünstigt. Dadurch wird aber auch die Calciumaufnahme behindert. Deshalb sollte man nach dem Verzehr von Spinat zusätzlich immer Milchprodukte essen.

Einkaufstipps:
Freilandspinat sollte man bevorzugen, da dieser dank der Sonneneinstrahlung weniger Nitrat enthält. Spinatstiele und -blätter sollten grün und knackig sein.

Lagerung im Haushalt:
Während der Lagerung sinkt der Vitamingehalt des Spinats. Kann sie aber nicht vermieden werden, bewahrt man ihn am besten gewaschen und gut getrocknet in einem fest verschlossenen Frischhaltebeutel im Gemüsefach des Kühlschranks auf. 2-3 Tage hält er sich so ganz gut.

Verwendungstipps:
Winterspinat eignet sich als Gemüse, Sommerspinat kann auch in Salatform genossen werden. Oft und gerne wird Spinat als Beilage verzehrt. Besonders beliebt: Spinat mit Spiegeleiern, oder zu gegrilltem Fleisch und Fisch. Mit Spinat kann man aber auch köstliche Füllungen für Lasagne und Ravioli zaubern. Die Verwendungsmöglichkeiten sind wirklich sehr zahlreich und setzen der Phantasie keine Grenzen!

Küchentipps:
Zuerst wird der Spinat verlesen, d.h. Würzelchen und feste Rippen werden entfernt. Dann wäscht man ihn, gibt ihn tropfnass in einen Topf und lässt ihn so bei kleiner Hitze zugedeckt zusammen fallen. Je nach Geschmack kann man ihn würzen. Besonders empfiehlt sich hier Muskatnuss, Pfeffer und Salz, oder Olivenöl, Knoblauch, Zitronensaft und Parmesan, oder passiert mit ein wenig Einbrenn gebunden. Für den festeren Winterspinat empfiehlt sich Blanchieren, denn das macht ihn zarter und milder. Für Füllungen sollte man den Spinat sehr gut abtropfen lassen und eventuell ausdrücken.

Erhältlich bei INTERSPAR:
November bis Mai

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