
Austernpilze:
Sie stammen wahrscheinlich aus Südostasien und haben eine fleischige Konsistenz. Bei größeren Pilzen braucht man nur das unterste Stielende abschneiden und die feinen, mild aromatischen Pilze kurz mit einem Tuch sauber wischen. Dann werden sie gegrillt, gebraten, oder paniert, mit Salz, Pfeffer, Petersilie und Knoblauch gewürzt und pur oder als Beilage zu Fleisch, Geflügel, Fisch, Nudeln, Reis und Omelettes serviert. Gekühlt sind sie ein paar Tage haltbar.

Chanterelle:
Diese Pilzsorte - ist eine Verwandte der Eierschwammerl - und wird wie der Champignon vorbereitet und ist in der Küche wie Eierschwammerl verwendbar.

Enoki:
Dieser köstliche Pilz wurde vorerst nur in Kalifornien angebaut, doch jetzt geschieht dies auch in unseren Breiten. Der Pilz mit seiner kleinen weißen Kappe ist sehr aromatisch und hat einen dezenten Fruchtgeschmack. Die Zubereitung ist wie bei den meisten Pilzen recht einfach: putzen, schneiden, waschen, anbraten.

Morchel:
Dieser Edelpilz besitzt ein zartes aromatisch-würziges Fleisch und passt zu Kalbsbries mit Sahnesauce ebenso wie zu Fisch- und Gemüsegerichten. Vorbereitet wird er wie ein Champignon. Man sollte ihn aber vor der Weiterverwendung kurz mit kochendem Wasser überbrühen. Getrocknet eignet er sich auch noch sehr gut zum Würzen und Verfeinern von Speisen.

Eierschwammerl:
Eierschwammerl sind sehr beliebte und aromatische Pilze. Die Vorbereitung ist sehr einfach: man schneidet einfach nur das Stielende etwas ab und reibt am besten nur mit Küchenpapier die Hutkappe ab. Verwendung finden Eierschwammerl in Saucen, zu Wildgerichten, etc. Im Kühlschrank sind sie ein paar Tage haltbar.

Steinpilz/Herrenpilz:
Steinpilze haben ein herrlich feines und nussartiges Aroma. Die Vorbereitung gleicht der, der anderen Pilze. Die Verwendungsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig. Man sollte ihn nur möglichst frisch zubereiten.

Shiitake:
Schon seit über 2000 Jahren wird dieser Pilz in China kultiviert. Das äußerst aromatische, saftige und feste Fleisch eignet sich bestens zum Grillen, Braten, etc. Nur kochen sollte man ihn nicht. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche.

Champignons
Champignons wurden erstmals in der Zeit des französischen Königs Ludwig XIV in Höhlen außerhalb von Paris kultiviert. Auch heute stammen sie meist aus einer Zucht. Ihre wilden Verwandten sind zwar aromatischer, können aber sehr leicht mit den weißen, giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden und beinhalten erheblich mehr Schadstoffe.
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