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Krenwurzel

Krenwurzel

Herkunft:
Kren, auch Meerrettich genannt, stammt aus Südosteuropa und Russland.

Artikelbeschreibung:
Die Krenpflanze ist ca. 1,5 m hoch, hat große, kräftige längliche Blätter und weiße Blüten. Die spindelförmige Wurzel hat eine raue, bräunliche Außenhaut, die das feste weiße Fleisch schützt. Sie ähnelt einer riesigen Petersilienwurzel, botanisch gesehen ist sie aber ein Rübengewächs.

Inhaltsstoffe:
Die Krenwurzel enthält reichlich scharfe Senföle. Auch ihr Vitamin C-Gehalt ist bemerkenswert hoch. Weiters sind noch B-Vitamine und Kalium enthalten.

Gesundheitstipps:
Die enthaltenen Senföle fördern die Durchblutung der Schleimhäute und es werden ihnen auch antimikrobielle Wirkungen zugeschrieben.

Einkaufstipps:
Gekaufter und bereits geriebener Meerrettich enthält meistens Antioxidations- und Konservierungsmittel. Dies erkennt man an der milchig-weißen Farbe. Nicht konservierter Meerrettich ist leicht bräunlich und zumeist im Reformhaus erhältlich.

Lagerung im Haushalt:
Von der Krenwurzel sollte man immer nur so viel abschneiden wie man benötigt und der Rest wird dann in Frischhaltefolie eingewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt. Auch das Tiefgefrieren eignet sich für Kren. Bei zu langer Lagerung verlieren aber die Senföle ihre Wirkung. Selbstgeriebener Kren sollte nicht länger als 2 bis 3 Wochen aufbewahrt werden.

Verwendungstipps:
Kren schmeckt hervorragend als Beilage - pur oder in Saucen zu geräuchertem Fisch (Lachs, Aal, Heilbutt, Karpfen) oder zu gekochtem Fleisch (Tafelspitz, Ochsenbrust). Die Wurzel eignet sich aber auch als Gewürz für Suppen.

Küchentipps:
Die Krenwurzel wird von Verunreinigungen befreit und geschält. Dann sollte man sie schnell reiben und sofort etwas Essig oder Zitronensaft zugeben, damit er sich nicht bräunlich verfärbt. Der sehr intensive Geschmack lässt sich bei Bedarf durch den Zusatz von Butter, Sahne, Äpfel und Zitronensaft mildern.

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ganzjährig

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