
Herkunft:
Chilis, auch noch Peperoni oder Feuerschoten genannt, kommen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika. Kolumbus brachte die Pflanze nach Europa.
Anbauländer:
Mittelmeerraum, Afrika, Asien
Artikelbeschreibung:
Sie gehören zur Familie der Nachtschattengewächse, die Sträucher werden bis zu zwei Meter hoch. Ihre Blätter sind ca. 10 cm lang, fest und oval. Sie blüht, je nach Sorte im Frühling oder im Sommer. Es soll inzwischen an die 6000 Arten von Chilis geben, in unterschiedlichsten Farben, Formen, Größen und natürlich auch Schärfegraden. Chilis werden frisch, getrocknet oder eingelegt gegessen.
Gesundheitstipps:
Die kleinen scharfen Früchte haben eine kräftigende und aseptische Wirkung. Sie sind ein Vitamin C-Spender und enthalten Carotinoide, wodurch sie entzündungshemmend wirken. Sie regen den Kreislauf an, fördern die Durchblutung und die Verdauung. Durch das enthaltene Capsaicin werden Endorphine ausgeschüttet, was die Schmerzempfindlichkeit vermindert. Chilis haben eine leicht blutverdünnende Wirkung und sind bei Krampfadern und Neigung zu Thrombosen einsetzbar. Allerdings: Chilis können durchaus den Mund ernsthaft verbrennen und ganz erhebliche Magen- und Verdauungsbeschwerden auslösen.
Verwendungstipps:
Chilis geben allen Speisen die nötige Schärfe! Zum Beispiel wird Tabasco-Sauce aus roten Chilis und Essig hergestellt. Auch das ungarische Nationalgericht, das scharfe Gulasch, ist ein typisches Gericht in dem Chilis verwendet werden.
Küchentipps:
Wenn man die Schärfe etwas vermindern möchte, muss man unbedingt die kleinen Kerne im Inneren entfernen.
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ganzjährig