zurueck

Chicorée

Chicorée

Herkunft:
Chicorée ist ein sehr junges Gemüse und wurde vor ungefähr 150 Jahren durch einen Zufall in Belgien entdeckt.

Anbauländer:
Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich

Artikelbeschreibung:
Der Chicorée ist ein naher Verwandter der Endivie. Chicorée wird nur in eigenen Chicorée-Treibereien produziert. Zichoerienwurzeln werden unter völliger Abdunkelung unter lichtundurchlässigen schwarzen Folien gezogen. Innerhalb von rund 4 Wochen bilden sich maiskolbenähnliche Sprossen, die aus vielen dickfleischigen, weißen bis goldgelben Blättern bestehen. Unter Lichteinfall verfärben sich die Chicoréeblätter grün, werden dann bitter und sind nicht mehr genießbar. Chicorée hat einen charakteristischen, feinwürzigen, leicht bitteren Geschmack.

Inhaltsstoffe:
Chicorée ist kalorienarm (13 kcal/ 53 kJ je 100g), aber reich an Mineralstoffen, dem Kohlehydrat Inulin, und ist ein wichtiger Vitaminträger (Provitamin A, B1, B2, C).

Gesundheitstipps:
Chicorée wirkt leicht harntreibend, infolge des Basenüberschusses säurebindend und wird daher für Diabetiker und Rheumatiker empfohlen. Der Bitterstoff Intybin ist für den typischen Geschmack des Chicorée verantwortlich und fördert gleichzeitig die Verdauung.

Einkaufstipps:
Grüne Verfärbungen deuten auf falsche Lagerung und zuviel Bitterstoffe hin. Braune faulige Flecken sind Zeichen von Überlagerung. Die Kolben sollten fest und geschlossen sein und die Blätter sind weiß und haben gelbliche Spitzen.

Lagerung im Haushalt:
Einen frischen Chicorée-Kolben kann man problemlos bis zu acht Tage aufheben. Er muss nur in Papier verpackt, dunkel, luftig und kühl gelagert werden, da sonst seine Blätter grün werden und einen bitteren Geschmack bekommen.

Verwendungstipps:
Chicorée schmeckt roh als Salat, aber auch gedünstet als Gemüse sehr gut. Roh verträgt er sich mit allen Winterfrüchten und mit Nüssen, aber auch mit Tomaten, Pilzen, Käse und Schinken. Man würzt ihn mit Zitronensaft, Pfeffer, Petersilie, Muskat, Curry, Ingwer oder Kardamon.

Küchentipps:
Das Wurzelende wird etwa 1 cm dick abgeschnitten und eventuell kann man auch den ca. 2 cm langen Keil am Wurzelende entfernen. Für Salate schneidet man ihn in Streifen und zum Dünsten halbiert man ihn der Länge nach. Einmal geschnittenen Chicorée sollte man nicht lange in Wasser liegen lassen und sofort weiterverarbeiten, da er sich sonst verfärbt. Auch das Verwenden von Eisengefäßen ist bei der Zubereitung von Chicorée eher nachteilhaft, da sich das Gemüse dann schwarz verfärbt.

Erhältlich bei INTERSPAR:
ganzjährig

zurückdrucken