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Champignons

Champignons

Herkunft:
Champignons wurden erstmals in der Zeit des französischen Königs Ludwig XIV in Höhlen außerhalb von Paris kultiviert. Auch heute stammen sie meist aus einer Zucht. Ihre wilden Verwandten sind zwar aromatischer, können aber sehr leicht mit den weißen, giftigen Knollenblätterpilzen verwechselt werden und beinhalten erheblich mehr Schadstoffe.

Anbauländer:
Deutschland, Österreich, Frankreich, Holland, u.v.m.

Artikelbeschreibung:
Es werden 3 Sorten Champignons unterschieden: weiße Champignons mit zartem Aroma, braune (auch rosa) Champignons, die aromatischer sind als die Weißen, und Riesenchampignons mit einem Hutdurchmesser von ca. 10 cm. Bei ganz jungen Pilzen ist der Hut geschlossen, die Lamellen sind hell. Reifere und größere Pilze haben einen geöffneten Hut und dunklere Lamellen.

Inhaltsstoffe:
Champignons sind kalorienarm. In 100g stecken nur ca. 24 kcal. Außerdem enthalten sie noch Eiweiß mit essentiellen Aminosäuren, Vitamin K, D, E und B, Niacin, Kalium und Eisen.

Gesundheitstipps:
Champignons müssen, wie andere Pilze auch, besonders gut gekaut werden, denn sie bleiben lange im Magen liegen. Bei wilden Champignons sollte man darauf achten, nicht zu viel zu essen, da sie sehr gerne gesundheitsschädliche Schwermetalle, wie z.B. Cadmium, speichern.

Einkaufstipps:
Frische Pilze sollten einen festen, straffen Körper (Hut, Stiel, Lamellen) aufweisen, die Hüte dürfen keine Flecken oder Druckstellen aufweisen und die Köpfe sollten am Rand weder welk (kraus) noch faserig sein.

Lagerung im Haushalt:
Champignons sollten möglichst bald nach dem Einkauf verarbeitet werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks kann man sie höchstens 1 bis 2 Tage lagern.

Verwendungstipps:
Champignons schmecken sehr gut als Einlage in klare oder Cremesuppen, gedünstet als Beilage zu Fisch oder Fleisch und in heller oder dunkler Sauce. Thymian, Basilikum, Estragon und Pimpernelle sind Kräuter, die sich sehr gut zum Würzen eignen.

Küchentipps:
Beim Putzen sollten sie nur den unteren Teil des Stiels und eventuell dunkel verfärbte Stellen entfernen. Auf jeden Fall die Pilze trocken putzen und dann nur kurz unter fließendem Wasser waschen. Nicht in Wasser einlegen, da sie sich dann vollsaugen. Das Aufwärmen von Pilzgerichten ist dann kein Problem, wenn man sie sofort nach der Zubereitung in den Kühlschrank stellt. Bei Zimmertemperaturen jedoch zersetzt sich das Pilzeiweiß und wird unbekömmlich.

Erhältlich bei INTERSPAR:
ganzjährig

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