 |
|
Herkunft: Rhabarber stammt aus Ost-, Zentralasien und China. Anbauländer: in allen gemäßigten Zonen der Erde
|
 |
Artikelbeschreibung: Im Frühjahr entwickelt die Pflanze bis zu 60 cm lange und 3-8 cm breite und glatte Stiele mit Blättern. Rhabarber enthält vorwiegend Apfel- und Zitronensäure. Faserigkeit und Säuregehalt nehmen mit dem Alter der Stiele zu. Die Blätter sind giftig und dürfen unter keinen Umständen verzehrt werden. Der saure Geschmack des Rhabarbers beruht auf seinem Gehalt an den genannten Säuren. |
 |
Inhaltsstoffe: Rhabarber enthält Fruchtzucker, Stärke, Pektine, Eiweiß, Gerbstoffe, Calcium, Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Natrium, Provitamin A, Vitamin B und ca. 10mg/100g Vitamin C. Nährwert: 100g Rhabarber haben 14 kcal/ 60 kJ. |
 |
Gesundheitstipps: Rhabarber ist verdauungsfördernd und bakterizid. Wegen seiner blutreinigenden und darmregulierenden Wirkung wird er auch gern für entschlackende Frühjahrskuren verwendet. Allerdings muss man auch wissen, dass Rhabarber nur in Maßen genossen werden sollte, da er Oxalsäure enthält, die in Verbindung mit Calcium die Nierensteinbildung fördern kann. Es empfiehlt sich deshalb nach einem Rhabarbergericht calciumhaltige Lebensmittel zu genießen, um einen allzu großen Calciumverlust vorzubeugen. Generell enthalten vollkommen rote Rhabarberstangen weniger Oxalsäure! |
 |
Einkaufstipps: Die Rhabarberstangen sollten knackig, die Schnittstellen frisch sein. |
 |
Lagerung im Haushalt: Man sollte Rhabarber nicht lange lagern. Frisch in feuchtes Tuch gewickelt hält er sich im Gemüsefach des Kühlschranks ca. 3 Tage. |
 |
Verwendungstipps: Rhabarber wird nie roh, sondern stets gekocht verzehrt. Die Rhabarberstiele ergeben mit Erdbeeren eine beliebte Konfitüre, mit Orangen eine schmackhafte Marmelade, das erste frische, feine Kompott im Frühjahr, Gelee, Eis, Desserts, Kuchen -und Tortenbelag usw. |
 |
Küchentipps: Man braucht die Stangen nicht zu schälen, sie werden nur gründlich gewaschen und, nach Abschneiden der Stielenden und Entfernen des Blattansatzes, zerkleinert. Zu den meisten Rhabarberspeisen muss verhältnismäßig viel Zucker gegeben werden. Ansonsten wird durch Zugabe von Zitronensaft oder Wein die Eigensäure des Rhabarbers vermindert. Paradoxerweise binden diese Säuren die Eigensäure des Gemüses. Zucker sparen kann man auch dadurch, dass man die Rhabarberstücke kurz blanchiert, denn so vermindert sich ebenfalls der Gehalt an Oxalsäure. |
 |
Erhältlich bei INTERSPAR: März bis Oktober |
 |
|
|