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Mahlzeit! Magazin

Entdecken Sie die vielfältige Welt gesunder Öle.

Lebens-Elixier Öl

Oliven-, Walnuss-, Leinsamen- oder Rapsöl? Abwechslung ist nicht nur für den Gaumen eine Wohltat, sondern auch für den Körper.  

Jeder Tropfen ist kostbar. Jede Sorte verspricht eigene Geschmacksfreuden. Jede Variation inspiriert den Gaumen. Pflanzliches Speiseöl ist für Köche und Gourmets eine wertvolle Zutat, die gern zum Anbraten, Kochen, Grillen, Frittieren, Garen und Dünsten verwendet wird, aber auch zum Verfeinern in Suppen, Salaten, Soßen und Desserts zum Einsatz kommt. Öl ist jedoch nicht nur ein wichtiger Geschmacksträger, sondern hat auch einen hohen Gesundheitswert. So wurde bereits in der Antike das Olivenöl als Gesundheitselixier geschätzt und für die Körper- und Krankenpflege verwendet. In der  westlichen Heilkunde empfahl Hildegard von Bingen Olivenblättertee bei Magenbeschwerden und auch Kaiserin Elisabeth wusste sich die Wirkung dieser Anti-Aging-Substanz zunutze zu machen: Angeblich sorgten die regelmäßigen Olivenbäder für den rosigen Teint der Kaiserin. Heute werden pflanzliche Öle vor allem wegen ihrer ungesättigten Fettsäuren geschätzt.

Hoher Gesundheitswert
Ohne Fette läuft im Organismus nichts wie geschmiert. Um tagtäglich seine Leistung zu erbringen, ist unser Körper auf Fette angewiesen. Wer auf eine fettfreie Ernährung setzt, tut sich und seiner Gesundheit nichts Gutes. Allerdings kommt es auf die richtigen Fettsäuren an! Aus Sicht der Ernährungswissenschaft sind es die ungesättigten Fettsäuren, die über einen hohen Gesundheitswert verfügen. Markus Metka, Präsident der Österreichischen Anti-Aging- Gesellschaft: „Zu den, Engelsfetten‘ zählen Öle mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren wie Leinsamen-, Raps- oder Walnussöl. Zu den, Teufelsfetten‘ sind die meisten tierischen, gesättigten Fettsäuren zu rechnen, die sich in Wurstsorten, Speck und Leberaufstrich finden.“ Und erklärt, warum der Griff zu Engelsfetten so wichtig ist: „Omega-3-Fettsäuren können die Blutfette senken, Herzrhythmusstörungen vorbeugen und wirken sich generell positiv auf die Herzkranzgefäße aus.“

Öl als Vitaminlieferant
Ohne Fette kann der Körper die fettlöslichen Vitamine E, A, D und K nicht aufnehmen. „Vor allem in Sonnenblumenöl sind beträchtliche Mengen an Vitamin E enthalten. Vitamin E ist ein wichtiges Antioxidans. Das bedeutet, es schützt unsere Zellen vor freien, schädlichen Radikalen“, hebt Diätologin Maria Anna Benedikt einen weiteren positiven Effekt von guten Ölen hervor. Ein Salatdressing sollte daher immer auch ein paar Tropfen Öl enthalten! „Das Beauty- Vitamin E fördert auch die Elastizität der Haut“, ergänzt Metka.

Sekundäre Pflanzenstoffe fürs Immunsystem
Pflanzenöle sind nicht nur wertvolle Vitaminlieferanten, sondern auch reich an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen. „Viele Pflanzen wie auch Ölsaaten sind täglich extremen Umweltbedingungen ausgesetzt. Im Verlauf der Evolution entwickeln Pflanzen bemerkenswerte Abwehrmechanismen, die sogenannten sekundären Pflanzeninhaltsstoffe. Die Vitamine aus den Pflanzen spielen eine entscheidende Rolle für das menschliche Immunsystem, die Bildung von Hormonen und für Stoffwechselprozesse“, so Metka. Kaltgepresste Öle sind reich an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen wie etwa Isoflavonen, die in Leinsamenöl enthalten sind, oder Phytosterinen, die man in Sonnenblumen- und Sesamöl findet. Diese „neuen Vitamine“ können den Cholesterinspiegel senken und einen positiven Einfluss auf Herzerkrankungen haben.

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Raffiniert oder natives Öl?

Raffiniert versus nativ: Ob Oliven, Raps, Sonnenblumen oder Sesam: Diese Pflanzen bestehen aus ölhaltigen Früchten, Samen oder Schalen. Die Art des Herstellungsverfahrens ist entscheidend, ob von kaltgepresstem oder raffiniertem Öl die Rede ist. Bei der Heißpressung wird die Pflanze Temperaturen bis zu 270° C ausgesetzt, um auch den letzten Tropfen Öl aus ihr ...weiterlesen

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