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Mahlzeit! Magazin

Interview

Johannas neue Leidenschaft

Sie hat sich in den kulinarischen Olymp gekocht und alles erreicht, was man sich als Köchin erträumen kann. Jetzt will Johanna Maier ihr Wissen teilen, ihre Freude am Kochen weitergeben und die Menschen zu einem lustbetonten Kochen inspirieren. 

Filzmoos. Ein idyllisches Dorf wie aus dem Bilderbuch am Fuße der 2.454 Meter hohen Bischofsmütze. Hier lebt und kocht Johanna Maier so märchenhaft wie die Natur, die sie umgibt. Sie wirkt so zart und ist so zäh. Ihre Kindheit war karg und es hat lange gedauert, bis sie in der Kochkunst ihre Erfüllung fand. Erst 1984, mit 33 Jahren, nach dem Tod ihrer Schwiegermutter, wechselte sie vom Service in die Küche und begann, anders als die anderen zu kochen. Es gab keine üppigen Mehlsoßen mehr, kein warm gehaltenes, matschiges Gemüse. Statt dessen zauberte sie duftige, salatbetonte Vorspeisen, frischen Fisch aus heimischen Gewässern und luftige Desserts auf den Tisch.

Was ihre pure Küche zudem prägt, ist der virtuose Einsatz von Gewürzen. Mit viel Geduld, außergewöhnlichem Feinsinn, harter Arbeit und jeder Menge Versuch und Irrtum hat sich die vierfache Mutter im Genießerhotel „Hubertus“ bis in die internationale Oberliga gekocht. Im Interview spricht sie über ihren Weg nach oben und ihre Pläne.

SPAR Mahlzeit!: Genau vor 25 Jahren haben Sie Ihre erste Haube bekommen, lange Zeit waren Sie die einzige 4-Hauben-Köchin der Welt, 2012 wurden Sie vom Schlemmeratlas zur besten Köchin gekürt. Was bedeuten Auszeichnungen für Sie?

Johanna Maier: Jede Form der Wertschätzung bringt Freude, bestätigt mein Tun, spornt mich an. Die Leidenschaft und Liebe zum Kochen aber schüren unsere Gäste. Jeder zufriedene Gast ist ein Stückchen von jenem tragenden Gerüst, auf dem man seine berufliche Entwicklung aufbauen kann. Wenn jemand sagt: “Johanna, es hat himmlisch geschmeckt!“, dann hat das eine unglaubliche Strahlkraft, da entwickelt man Energien, die einen selber überraschen.

SPAR Mahlzeit!: Gibt es etwas, was Sie noch erreichen möchten?

Johanna Maier: Mein Herz bleibt bei unseren Gästen, mein Traum aber ist, dass in unseren heimischen Küchen wieder mehr und wirklich gut und genussvoll gekocht wird.

SPAR Mahlzeit!: Wie vermittelt man Genussbildung?

Johanna Maier: Das ist eine Frage, die ich mir immer wieder stelle. Zeit ist zwar ein wichtiger Faktor geworden, andererseits war Kochen noch nie so vereinfacht möglich wie heute. Noch nie war der Weg so frei für leidenschaftliches Einkaufen und individuelle kulinarische Kreativität. Niemand muss heute jeden Tag kochen, aber wenn, dann sollte es lust- und genussbetont sein. Dieses Bewusstsein zu wecken wäre mein größter Wunsch. Dabei geht es um machbare Lösungen für unterschiedliche moderne Lebenssituationen.

SPAR Mahlzeit!: Wie setzen Sie diese Lösungsvorschläge um?

Johanna Maier: Genau darum haben wir unsere Kochschule eröffnet, darum achte ich bei meinen Rezepten auf die Umsetzbarkeit in privaten Küchen, darum habe ich mit SPAR begonnen, Produkte für SPAR PREMIUM zu entwickeln. Damit wird es mir ermöglicht, den kulinarischen Alltag vieler Menschen zu bereichern und zu verfeinern. Mit unserem Fischfond zum Beispiel kann man im Handumdrehen auch noch nach einem arbeitsreichen Tag eine geschmacklich wunderbare, leichte Fischsuppe zaubern.

SPAR Mahlzeit!: Wie entsteht der typische “Johanna-Geschmack für alle“ in PREMIUM-Qualität?

Johanna Maier: Niemand kann sich vorstellen, wie arbeitsintensiv die Entwicklung und Feinabstimmung zum Beispiel von den Gewürzmischungen ist, vor allem, wenn man so qualitätsgetrieben und geschmacksverliebt ist wie ich es bin. Meine Aromen-Palette besteht aus etwa 300 Gewürzen und Kräutern. Die Nuancierung der Kompositionen, die Zeit zwischen Idee und Endprodukt, kann bis zu einem Jahr dauern, wie etwa beim SPAR PREMIUM Bio-Roggenbrot. Auch mein Rinderfond hat schon viele zum Stöhnen gebracht. Die größte Hürde liegt für alle Beteiligten darin, den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden. Das verlangt Geduld, gute Nerven, ein oft maliges Verwerfen, ein nimmermüdes Bemühen. Man muss kompromisslos bleiben, wenn man überraschende Produkte schaff en will. Nur so kommt am Ende etwas Wunderbares heraus. Unverfälschte Zutaten sind mir wichtig. Frische Almbutter, baumfrische Wachauer Marillen oder Heumilch mit ihrem natürlichen Aroma, die schmeckt wie früher – ein Geschmack, der vielen gar nicht mehr vertraut ist, den man mit unserem Heumilcheis wieder oder neu entdecken kann. Es ist das erste Eis mit dem AMA Gütesiegel.

SPAR Mahlzeit!: Wo und wie werden die Produkte der SPAR PREMIUM Edition Johanna Maier produziert?

Johanna Maier: Es sind vielfach Manufakturen, die ihr Handwerk mit höchstem Qualitätsanspruch verbinden. Mein Bio-Roggenbrot wird in der traditionellen Gourmetbäckerei Haubi’s in Petzenkirchen in Niederösterreich gebacken, der Bio-Roggen wird in der Anton Kittel Mühle gemahlen, nur vier Kilometer von der Bäckerei entfernt. Gebacken wird das Brot wie früher und so schmeckt es auch: saftig, aromatisch und mit rustikaler Kruste. Unsere Pesti entstehen dort, wo sie erfunden wurden, in der Toskana. Faszinierend ist, dass dort nur produziert wird, wenn die Zutaten vollreif und erntefrisch zur Verfügung stehen. Meine Fonds werden in der Steiermark hergestellt, ohne geschmacksverstärkende Zusatzstoff e und ohne Farbstoffe.

SPAR Mahlzeit!: Was ist Ihnen besonders wichtig?

Johanna Maier: Das übereinstimmende Denken, vor allem, was Qualität und Herkunft der Lebensmittel anbelangt, ist mir sehr wichtig. Darum möchte ich mich beim SPAR-Team, bei allen Helfern und Ideengebern und bei meiner Familie bedanken. Ich fühle mich extrem gut aufgehoben, beraten und unterstützt. Wir haben mit SPAR PREMIUM eine Lebensmittelgüte im Land, die wir mit Stolz hochhalten können, die uns einen Genuss ermöglicht, der den Gaumen ebenso berührt wie die Seele.

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