Mahlzeit! Magazin
Der Klassiker der levantinischen Küche schmeckt nicht nur im Restaurant
Hummus: Siegeszug einer Paste
Mit den SPAR Veggie- Aufstrichen und -Produkten von „Neni am Tisch“ wird Hummus jetzt auch zum Snack für daheim.
Gekochte Kichererbsen, Sesampaste, Wasser, Zitronensaft, Knoblauch, Öl und Minze: Die Zutatenliste für Hummus ist nicht lang. Wie das Kichererbsenpüree, ein Klassiker der levantinischen Küche, allerdings perfekt zubereitet wird, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Auch Gastronomin Haya Molcho lässt sich bei der Hummuszubereitung nicht auf die Finger schauen. In ihren Restaurants in Wien, dem Neni am Naschmarkt, im zweiten Bezirk und am Tel Aviv Beach, stehen Hummus-Gerichte ganz oben auf der Speisekarte. Sie werden von den Gästen gern als Tapas zu einem Gläschen Wein, zum Frühstück oder auch als Hauptspeise mit frischem Pitabrot bestellt. Doch Hummus eignet sich auch als idealer – und gesunder – Snack für zu Hause. Ob als Brotaufstrich von SPAR Veggie oder verarbeitet in Gerichten der Marke „Neni am Tisch“, die bei SPAR in ausgewählten Märkten* exklusiv erhältlich ist: Die levantinischen Köstlichkeiten sind vegetarisch, laktosefrei und bringen eine willkommene Abwechslung in die österreichische Küche.
Fast Food des Nahen Ostens
Wirft man einen Blick zurück in die Entwicklungsgeschichte der Kichererbse, wird schnell klar: Der Stellenwert dieser Hülsenfrucht war schon vor tausenden von Jahren hoch. Ihren Ursprung hat sie in Vorderasien. Gekocht, gemahlen, geröstet oder gekeimt: Im Altertum wurden Kichererbsen in allen erdenklichen Variationen gereicht und galten schon damals als beliebter Snack für zwischendurch. Da diese Kulturpflanze ein trockenes und heißes Klima bevorzugt, fand sie in Mitteleuropa keinen fruchtbaren Boden, wurde aber dennoch immer beliebter, vor allem im Süden. Zu einem Eintopf verarbeitete Kichererbsen (Garbanzos) gelten in Spanien als Nationalgericht, und die frittierten Kichererbsenbällchen, die Falafel, sind nicht nur im Nahen Osten, sondern auch bei uns eine beliebte vegetarische Alternative zu Döner & Co.
20 Prozent Eiweiß
Hummus und andere Köstlichkeiten aus Kichererbsen bringen nicht nur geschmackliche Abwechslung in die Küche, sie punkten auch mit ernährungsphysiologischen Vorteilen. „Kichererbsen enthalten unglaubliche 20 Prozent Eiweiß“, erklärt Anti-Aging-Experte Markus Metka. „Eine ideale vegetarische Eiweißquelle und eine gute Möglichkeit, den Organismus vor gesättigten Fetten zu schonen“, ergänzt Raimund Weitgasser, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Diakonissen-Krankenhaus in Salzburg und Vorstandsmitglied der Österreichischen Diabetes Gesellschaft. Und unterstreicht vor allem die positive Wirkung der Aminosäure Lysin: „Das in Kichererbsen enthaltene Lysin dient der Infektabwehr. Ein Lysin-Mangel kann Infektionen, aber auch Haarausfall und Wachstumsstörungen begünstigen.“ Darüber hinaus sind Kichererbsen reich an Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink, Eisen, Magnesium und Folsäure. „Studien können einen günstigen Effekt von einer guten Folsäureversorgung auf die Vorbeugung von Herzerkrankungen, aber auch degenerativen Erkrankungen wie Alzheimer- Demenz zeigen“, zählt Mediziner Weitgasser weitere Pluspunkte auf. Aber auch in puncto Burnout-Prophylaxe werden Kichererbsen von den Experten genannt. „Diese Hülsenfrüchte sind reich an den Vitaminen B1 und B6, die eine nervenstärkende Wirkung auf unseren Körper haben“, so Metka. Auch bei der Volkskrankheit Diabetes schneidet eine hülsenfruchtreiche Kost gut ab. „Gerichte wie Hummus sind für Diabetiker besonders empfehlenswert“, so Internist Weitgasser_ Seine Erklärung: „Hülsenfrüchte wie Kichererbsen sind sehr ballaststoff reich und verfügen gleichzeitig über einen niedrigen glykämischen Index. Das bedeutet, dass beim Verzehr von Kichererbsen der Blutzuckerspiegel nicht rasch Ansteigt. Deshalb sollten zur Diabetes-Prävention immer wieder Hülsenfrüchte auf dem Speiseplan stehen.“ Zu guter Letzt sind es die sekundären Pflanzeninhaltsstoffe, die Kichererbsen zu solch einem gesunden Nahrungsmittel machen. „Saponine kommen in Hülsenfrüchten wie eben Kichererbsen, Sojabohnen, Erbsen und Linsen vor. Sie wirken krebshemmend, da sie Gallensäure und Cholesterin binden und das Immunsystem stimulieren“, erklärt Metka. Wichtig: Bevor die Kichererbsen gekocht und etwa zu Hummus weiterverarbeitet werden, müssen sie bis zu zwölf Stunden lang in Wasser eingeweicht werden. Denn erst dann machen die schwer verdaulichen Kohlenhydrate Raffinose, Stachyose oder Verbacose unserem Körper nicht mehr zu schaff en. Gewürze wie Curry, Ingwer oder Koriander erhöhen die Bekömmlichkeit. Für die spontane Küche empfehlen sich Kichererbsen aus der Konserve, deren ernährungsphysiologischer Wert keineswegs geringer ist.
vegetarisch, gekühlt, aus Bio-Kicherebsen
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Aktiver Umweltschutz
Aktiver Umweltschutz, Humus-Erde als Klima Chance: Seit 25 Jahren betreibt Franz Wunderlich aus Karlstein an der Thaya seine Erdbeerlandwirtschaft. Exklusiv für SPAR bewirtschaftet der Niederösterreicher rund zehn Hektar Anbaufläche auf unterschiedlichen Höhenlagen.
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